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NIK IT- Forum: Anders testen, besser testen

99,999 % Ausfallsicherheit von Software: Was Softwareentwickler von der TK-Branche lernen können – Das Windows Testcenter der DATEV – Qualitätssicherung bei outgesourcten Projekten

Als Mit-Organisator und Sprecher zu einem der Themengebiete, hatte ich schon frühzeitig eine sehr intensive Beziehung zu dieser Veranstaltung und war daher auch sehr gespannt, wie die Thematik „Anders Testen – Besser Testen“ bei den Teilnehmern der Veranstaltung ankommen würde.

Durch die organisatorische  Unterstützung durch das Team um Herrn Nordschild von der NIK (Nürnberger Initiative für Kommunikations-Wirtschaft) konnten die andern Beteiligten sich auf die inhaltliche die Ausgestaltung der Veranstaltung konzentrieren.
(http://www.nik-nbg.de/veranstaltung/anders-testen-besser-testen)

Während der Planung und auch bei der Durchführung haben wir bewusst den Bogen von der Herangehensweise an Tests im uns sehr vertrauten Mobilfunkbereich über die Umsetzung einer ähnlichen Strategie beim Test unter Windows bis hin zu Einblicken in die Tools-Welt gespannt, die ein ausgelagertes, unabhängiges Testen unterstützt.

Die Veranstaltung war grob in 3 Teile gegliedert:

  1. Beiträge über die Test-Strategie von Nash in den von Dr. Michel und mir, die mit den Laborführungen interessant bereichert worden sind.
  2. Der Vortrag von Herrn Dr. Allgeyer von der Firma DATEV eG, der die Umsetzung des  gemeinsamen Pilotprojektes zum Inhalt hatte „Microsoft Hotfix-Test“, als die Durchführung des Verträglichkeits-Tests für die DATEV SW bzgl. der regelmäßigen Freigabe von MicrosoftUpdates.
  3. Abgerundet wurde das Ganze mit einem Ausblick auf die Zukunft und Möglichkeiten der Microsoft  Tools-Welt. Hierbei wurde durch den Einsatz von kurzen Demo-Vorführungen auch die praktische Komponente durch Herrn Niesporek von Microsoft hervorgehoben.

Nicht zuletzt die interessante Art der Darstellung hat dazu geführt, dass fast alle 38 Teilnehmer anderer Firmen und Institutionen, bis zum Ende den Vorträgen gespannt gefolgt sind.

Aufgrund der Fragen und den Gesprächen beim anschließenden „Socializing“ wurde deutlich, dass die Thematik in allen Bereichen sehr gut beim Publikum ankam und dass sich daraus Ansätze für zukünftige Partnerschaften ableiten lassen.

Mein Resümee: Kurz und „knackig“ (2-3 Stunden Gesamtdauer) reichen aus, um eine komplexe Thematik wie diese interessant darzustellen.

Mein Dank an dieser Stelle an alle, die als Akteur oder Zuhörer zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Volker Arnold
Progamm Manager Windows-Testcenter
Nash Technologies GmbH

Medica: Neu entwickelte App misst EKG und Blutdruck – Ärzte empfangen zuverlässig die lebenswichtigen Daten

Auf der Medizintechnik-Messe Medica präsentieren wir eine Smartphone-Applikation (App), die Vitalfunktionen von Patienten misst und an ein emuliertes Gesundheits-Portal sendet. Von dort können dann in Zukunft medizinische Dienstleistungen in Echtzeit orchestriert werden. Der Unterschied zu einer gewöhnlichen App: Die Versendung der lebenswichtigen Daten muss extrem zuverlässig sein – Stichwort „Carrier grade“. Für Ärzte bedeutet die neue Technologie: Sie müssen nicht vor Ort sein, um ihre Patienten 24 Stunden am Tag sicher im Blick zu haben. Umgekehrt können gesundheitlich angeschlagene Menschen viel länger zu Hause leben.

Der „mHealth-Demonstrator“ besteht aus mehreren Komponenten: Speziell entwickelte Sensoren, die vom Partner-Unternehmen Corsience entwickelt beziehungsweise um eine Funkschnittstelle erweitert wurden, messen unter anderem Vitalfunktionen wie EKG und Blutdruck. Per Bluetooth gelangen die Daten an eine Konzentrator-App auf dem Smartphone. Vom Smartphone werden die Gesundheitsdaten via Mobilfunkzelle in Echtzeit an den hauseigenen Nash Protokoll Tester (NPT) geschickt. Der NPT ist von Natur aus eine flexible Test Suite, die für den Demonstrator leicht zu einem Emulator für ein zukünftiges Gesundheitsportal umgerüstet werden konnte. WLAN, UMTS und EDGE sind die unterstützten Funktechnologien. Das Projekt ist Teil des Medical Valley und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Neue App auf „Herz und Nieren“ getestet

Um die neue Applikation gegen Ausfälle abzusichern, haben wir die Datenübertragung „auf Herz und Nieren“ überprüft. Für den Demonstrator ahmt das Testgerät sogar das noch zu entwickelnde medizinische Netzwerk nach. Das ist unser Spezialgebiet: Wir betreiben unter anderem eine größten Mobilfunk-Testanlagen der Welt. Solch ein mobiler Service muss genau so robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen, wie wir es beim mobilen Surfen im Internet leider immer noch erleben.

Für die Datenübertragung haben wir außerdem Internet-Protokolle mit Mobilfunkprotokollen „verheiratet“, also kombiniert und optimiert. Smartphones entstammen der Internet-Welt, kommunizieren aber in der Mobilfunk-Welt. Bei der Datenübertragung via Smartphone kollidieren diese beiden komplexen Welten. Daher ist eine Optimierung des Gesamtsystems erforderlich:

Auch wenn man ein Mobilfunkgerät nur herumträgt, tut es viel mehr als man denkt. Bei diesen unsichtbaren Aktivitäten ist ein optimales Zusammenspiel aller Systeme für den Verbrauch von Energie und Mobilfunkbandbreite unbedingt erforderlich. Außerdem sollte die App nur dann Datenpakete übertragen, wenn dies notwendig ist. Nicht zuletzt müssen medizinische Anwendungen netzwerkweit robust sein und auf schwankende Verbindungsqualität reagieren können.

Wer sich das anschauen möchte, findet uns auf der Düsseldorfer Fachmesse Medica vom 16. bis 19. November in Halle 3, Stand E92. Weitere Informationen zu unserer Messepräsenz findet man hier.

Für Rückfragen oder Interviewtermine:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Ideen für das Future Internet

Bernd Stahl-Votrag beim Innovationsforum von Harvey Nash:

Stellen Sie sich vor, es hätte bei Star Wars schon ein Facebook gegeben und der Kanzler Palpatine, Count Dooku, Jabba the Hut und andere Bösewichte wären miteinander befreundet gewesen. Da hätte Obi-Wan Kenobi sofort herausgefunden, wer hinter der großen Verschwörung steckte und das Ganze wäre geplatzt. Wir gehen in unserem Zukunftsszenario über Star Wars hinaus. Damals gab es noch kein Facebook, keine Suchmaschinen oder semantische Technologien. Es gab zwar R2D2, den bekommen wir aber auch bald.

Künftig wird man von der Kommunikation überhaupt nichts mehr sehen. Die Netzintelligenz kann man überall abrufen – völlig unabhängig von den Endgeräten. Man kommuniziert über Endgeräte, die eigentlich keine mehr sind. Ein Geschäftskunde sagt beispielsweise seiner Armbanduhr, dass er nach Brüssel reisen wolle zu einem möglichst günstigen Preis. Er nennt noch das Datum und die Ankunftszeit. Die Anfrage geht ins Netz rein, das System sucht sich die Reiseportale, schaut nach den Übernachtungsmöglichkeiten und recherchiert völlig eigenständig alle notwendigen Informationen. Zurück kommen die kompletten Reiseunterlagen. Der Geschäftskunde legt seine Armbanduhr auf den Tisch, es erscheint eine 3D-Ansicht und er braucht nur noch das für ihn Relevante auswählen. Man kommuniziert über Sprache mit anderen Systemen, Servern oder Menschen und am Ende kommt etwas zurück. Hier kommt das berühmte Fräulein vom Amt wieder – allerdings vollautomatisiert und virtuell.

Sprache wird eine Zukunft haben, aber anders als in der Vergangenheit. Alles wird gesteuert durch ein hochintelligentes Netz auf Basis semantischer Technologien und völlig neuen Geschäftsmodellen. Der Nutzer muss sich überhaupt keine Gedanken mehr machen über spezielle Endgeräte, die Auswahl von Diensten, das Netzwerk oder Serviceprovider. Er muss kein Ziel mehr eingeben über Telefonnummern, IP-Adressen oder Links. Alles das wird vom intelligenten semantischen Netz übernommen. Die Bedeutung der Anfrage wird automatisch in Einzelteile zerlegt, an unterschiedliche Ziele geschickt und zurück kommt der gewünschte Service oder das fertige Produkt. Dieses Szenario wird in den nächsten zehn Jahren realisiert. Höherwertige Netzinformationen werden eine viel größere Rolle spielen.

Das Bedeutungswissen des Menschen wird immer mehr von Maschinen abgebildet. Viele Mitspieler des Web 2.0 werden semantische Technologien bekommen – das gilt auch für die Endgeräte. Hier liegt eine riesige Chance für Startups. Suche, Social Communities, Robotik oder mobiles Internet erscheinen nicht mehr als Insellösungen. Es wächst alles zusammen. Selbst Roboter werden über das Internet miteinander kommunizieren. Dann sitzt ein R2D2 in Australien und sorgt für die Wartung meiner Solaranlage in der Sahara. Die großen Anbieter wie Google oder Facebook haben noch nicht die bahnbrechenden Ideen, wie das gehen könnte. Aber diese Entwicklung wird kommen, denn die neuen Technologien werden unser Leben einfacher, eleganter und effizienter machen. Hier ein paar Ausschnitte der Rede:

Links zum Thema:

European Future Internet Portal

The Future of the Internet

EU-Forschungsförderung: Future Internet meets Smart Grid?

Konvergenz und Digital Customer Experience

THESEUS-Forschungsprogramm

Ausfallsicherheit für LTE-Netz

Woche für Woche geben die grossen Mobilfunkbetreiber bekannt, dass sie die LTE-Technologie massiv ausbauen. Doch schon jetzt deutet sich an: Auch der UMTS-Nachfolger wird den ursprünglich definierten Anforderungen nicht genügen, die ganze Wirtschaftszweige an das mobile Internet haben: Alles soll über das Internet Protokoll (IP) laufen. Long Term Evolution (LTE) hat in seiner ersten Fassung ein Hinkebein: Während wir mit unseren LTE-Smartphones über das IP-Netz auf das Internet zugreifen werden, telefonieren wir über den Circuit Switched-Standard – vereinfacht gesagt eine Art mobiles ISDN. Es gibt also zwei Leitungen: eine fürs Internet und eine fürs Telefon. Mit dieser Hybrid-Lösung kann das volle LTE-Potenzial nicht ausgeschöpft werden.

An Anwendungsmöglichkeiten für ein leistungsfähiges LTE-Netz mangelt es nicht: Die Automobilindustrie schraubt an ihrer Idee des „Connected Car“ – Autos, in denen das Internet dauerhaft integriert ist. Die Energiebranche tüftelt am Smart Grid – dem intelligenten Stromnetz, das über das Internet gesteuert werden könnte und Energielieferanten und -nutzer miteinander verbindet. Per LTE-Funkzellen könnte im Einzelhandel jeder Supermarkt, oder generell jeder Unternehmenskomplex mit seinem eigenen Internet ausgestattet sein.

Doch für alle denkbaren Applikationen im Markt für Geschäfts- oder Privatkunden braucht es einen Standard, der hundertprozentig funktioniert, im Fachjargon beschrieben als „Quality of Service“ (Dienstgüte) und „Carrier Grade“ (Ausfallsicherheit). Wenn Sie auf Youtube statt einem laufenden Video nur kleine Klötzchen sehen, ärgern sie sich über ihre schlechte Leitung. Wenn ihre Geschäftsprozesse in der Leitung festhängen, vernichten Sie Geld. Die Applikationen der Zukunft werden also an die Internetverbindung viel höhere Anforderungen stellen. Sie treiben die Netztechnologie. Das Internet wandelt sich zum einem multifunktionales Beförderungssystem für alle Arten der Kommunikation, und dafür braucht es eine technologische Basis.

Im IP-Netz werden die Daten in kleine Pakete gepackt und losgeschickt. Doch ab einer Netzauslastung von 35 bis 40 Prozent beginnt die Dienstqualität spürbar abzunehmen; bei Sprachübertragung im Internet kann das schon deutlich früher passieren. Darum werden die Netze überdimensioniert: Wir haben Autobahnen, die weniger stark befahren werden dürfen, als man eigentlich erwarten würde. Experten wie der US-Netzvisionär John Day würden dazu lapidar sagen: „Man kann aus einem Schweineohr keine Seidentasche machen.“ Was so viel bedeutet: Das Internet ist wie es ist. Doch damit wollen wir uns aber nicht zufrieden geben: Wenn wir eine Seidentasche wollen, brauchen wir eben Seide.

Eine Lösung liege im Know How, das in den ISDN- und NGN-Netzen stecke, so der Netzwerk-Spezialist. Denn genau dort sei die Dienstgüte vorhanden, die dem IP-Netz fehlt. Wer telefoniert, der erhält garantierte Netzressourcen. So haben sich zum Beispiel beim Voice Peering im klassischen Telefonnetz und im NGN (Next Generation Network) die Netzbetreiber darauf geeinigt, wie zwischen ihren Netzen abgerechnet wird und wie im Gegenzug die Ressourcen garantiert werden. Solch ein Wissen muss in das Future Internet, also das Internet der nächsten Generation, einfliessen. Dann wird auch das LTE-Netz irgendwann kein Hinkebein mehr haben.

Carrier Grade Networking: Intelligente und robuste Assistenzsysteme für die Medizin #medica

„Unsterblichkeit für alle“ titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schreibt über den Auftritt des US-Visionärs und Informatikers Ray Kurzweil. Der amerikanische Erfinder verkündete in New York erneut seine Botschaft: das menschliche Hirn und die Welt der Computer werden fusionieren. In 20 Jahren sind Technologie und Mensch nicht mehr unterscheidbar. Der nächste Evolutionsschritt ist zwangsläufig die Unsterblichkeit, prognostiziert Kurzweil. Für den Weg dorthin muss man nicht in die USA reisen – es reicht ein Blick nach Nürnberg ins Medizintechnikcluster „Medical Valley“.

Ray Kurzweil ist kein Verrückter. Das belegen nicht nur seine zahlreichen Entwicklungen, die von Computerprogrammen über Lesegeräte bis zu elektronischen Musikinstrumenten reichen. Bei seinem New Yorker Auftritt hatte Kurzweil seine Freunde mitgebracht – unter ihnen Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple, und den populären Astrophysiker Michio Kaku, der schon zu Jugendzeiten auf Zeitreise gehen wollte.

Ausgangspunkt für Kurzweils Theorie ist die Annahme, dass sich Technik und Wissenschaft immer rascher entwickeln – ähnlich wie die Rechnerleistungen ständig schneller wachsen. Die Evolution nimmt immer rasanter an Fahrt auf. Kein Wunder, dass Kurzweil auf Denkschranken liebend gerne verzichtet: Er spekuliert zum Beispiel über Kontaktlinsen, die mit dem Internet verbunden sind, oder über künstliche Gliedmassen, die unseren Armen und Beinen weit überlegen sind. „Bis vor kurzem hatten wir keine Möglichkeit, die scheinbare Zwangsläufigkeit von körperlichem Verfall und Tod aufzuheben. Mittlerweile haben wir allerdings Alternativen. Mit dem heutigen Wissen können selbst Angehörige meiner Generation in 15 Jahren noch bei guter Verfassung sein. Dann wird es möglich sein, unser biologisches Programm durch Biotechnologie zu modifizieren, was uns lange genug leben lassen wird, bis uns die Nanotechnologie befähigt ewig zu leben“, sagt Kurzweil in einem FAZ-Interview.

Ganz so weit sind die Forscher in Nürnberg noch nicht. Aber es es ist kleiner Schritt in diese Richtung. Unsere Netzwerkspezialisten sind Mitglied im „Medical Valley“, dem nationalen Spitzencluster für Medizintechnik, und sind am Projekt „Smart Sensors“ beteiligt. Dahinter steckt ein intelligentes Assistenzsystem, das besonders älteren Menschen im Lebensalltag unterstützen wird. Eine intelligente Armbanduhr überwacht zum Beispiel den Blutgaswert, die Körpertemperatur und Bewegungen. Ausserdem ist ein automatisches Notfall-System integriert. Die Technik steckt zwar noch nicht wie bei Kurzweils Vision im Menschen, aber sie liegt am Menschen an. Und sie macht das Leben angenehmer und sicherer. Das System läuft mobilfunkgestützt, also über UMTS und LTE und ist damit ans Internet gekoppelt. Nash Technologies entwickelt die Smartphone-Applikation, die später auf dem Gerät in der Grösse einer Armbanduhr laufen soll. Damit die intelligenten Assistenzdienste überhaupt funktionieren, müssen sie via Internet mit Application Servern verbunden sein, rund um die Uhr und mit kurzen Reaktionszeiten. „Carrier Grade Networking“ ist dafür das Zauberwort.

Die Armbanduhr der Zukunft ist wie ein persönlicher Assistent, der den Demenzerkrankten ständig betreut – auch außerhalb des eigenen Hauses. Vor wenigen Tagen gelang ein erster Test mit der Armbanduhr der Zukunft in unserer Nürnberger Zentrale. Die Überprüfung des Blutdrucks funktioniert bereits. Auf der Medizintechnik-Messe „Medica“, die vom 16. bis 19. November in Düsseldorf stattfindet, kann voraussichtlich auch das EKG gemessen werden.

Der Kern unsererer Arbeit von Nash Technologies liegt in der Zuverlässigkeit des Systems. Der Anspruch an solch ein Gerät ist sehr hoch. Die Daten müssen hochverfügbar sein, in Echtzeit gesendet werden und das System muss extrem skalierbar sein. Die Technik darf also nicht zusammenbrechen, wenn sie von Millionen Menschen genutzt wird. Letztlich muss solch ein Mobile Health-Service genauso robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen. Im Internet haben wir uns dagegen leider daran gewöhnt, dass wir zum Beispiel bei Youtube-Videos dauernd kleine Klötzchen sehen.

Für die Datenübertragung haben wir Internet-Protokolle mit Mobilfunk-Protokollen „verheiratet“. Durch Optimierung der Informationsübertragung spart das Gerät sogar noch Energie. Die Armband-Uhr mit Internetanschluss ist also letztlich auch „Green IT“, grüne Technologie der Zukunft. Die Energie, die wir dadurch einsparen, erlaubt zum Beispiel eine Verlängerung der Batterielaufzeiten.


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