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The Future of Doctor Internet has already begun …

The future of Doctor Internet has already begun. This knowledge can definitely be taken home from the Medica 2012, and into the doctors‘ offices, hospitals and nursing homes. Medica is the world’s largest medical trade fair and was held from 14 to 17 November in Dusseldorf. Although the number of visitors was down slightly to 130,600, we had significantly higher crowds at our stand in comparison to last year. One reason might be the growing interest in ICT solutions in the medical industry.

The Internet pervades the medicine at a rapid pace. The digital patient record is just the beginning. Height and weight are automatically captured and then transferred to the local data management system. More and more doctors are using medical knowledge portals. Specific social networks allow physicians an unprecedented speed and quality of diagnosis. Intelligent diagnostic algorithms are already competing in various areas with their human original. Through this networking, completely new forms of collaboration arise between physicians and specialists, including their digital version.

ICT support is no longer just about managing practices and hospitals. It comes to the patient close to the skin. The smartphone serves for example as reflected light microscope for the diagnosis of skin diseases. Special smartphones and tablets are designed for seniors, including sensor-based mobile protection systems for dementia patients. These digital assistants expand the memory of our body. For not only the brain processes, stores and transmits information, but also the immune system, the heart, the nervous system and the genetic code do the same. The ubiquitous digital medical assistant comes in and opens up previously unimaginable opportunities.

In medicine happens the same as in other industries: apps on mobile devices are proliferating and the cloud is growing in the background. The data center was yesterday. Cloud is today: very flexible data centers of all sizes, which can be located almost anywhere. Massive amounts of structured and unstructured data are processed: Big Data. This goes hand in hand with mobile devices, interacting with this omnipresent cloud. Thus enabling applications that can take into account the location of the user, including his environment.

Social networks have well been used in marketing. Now they enhance the efficiency of team collaboration. For these “social” teams, there are no limits; they stretch as far as the Internet itself. This saves costs, although there are new challenges in data security. Smartphones at the size of a wrist watch allow an entirely new type of emergency call. In addition to the alarm button they have GPS and medical sensors for blood pressure, heart rate and other things.

This new technology revolutionizes our health system, opening up completely new possibilities. Many processes can be simplified. Startups make it to be profitable with new ideas. And the big Internet companies establish themselves in healthcare. You can often re-use standard components for medicine which „only“ need to be adjusted for that purpose. This principle is a good opportunity for independent contractors who assemble these components into a solution. For manufacturers this results in cost savings, because existing development environments can be re-used.

According to the German Economy Minister Philipp Rösler, networking and digitization create enormous progress: „additional safety in therapies, greater flexibility and higher quality of life for patients and thus improve patient outcomes“. The German Electrical and Electronic Manufacturers‘ Association (ZVEI) even demands that telemedicine shall be part of the usually supply. Currently it was dependent on chance or the respective insurance company. Therefore growth of telemedicine generates a rapidly growing demand for mHealth devices of all kinds.

Author: Bernd Stahl

Die Zukunft von Doktor Internet hat bereits begonnen …

Die Zukunft von Doktor Internet hat bereits begonnen. Diese Erkenntnis kann man auf jeden Fall von der Medica 2012 mit nach Hause nehmen, und in die Arztpraxen, Krankenhäuser und Altenheime. Die Medica ist die weltgrößte Medizinmesse und fand vom 14. Bis 17. November in Düsseldorf statt. Obwohl die Zahl der Fachbesucher mit 130.600 leicht rückläufig war, hatten wir deutlich höheren Andrang an unserem Stand im Vergleich zum letzten Jahr. Einer der Gründe wird das wachsende Interesse an ICT Lösungen in der Medizin-Branche sein.

Das Internet durchdringt die Medizin in rasantem Tempo. Die digitale Patientenakte ist nur der Anfang. Körpergröße und Gewicht werden automatisch erfasst und dann an das lokale Verwaltungssystem übertragen. Immer mehr Ärzte verwenden medizinische Wissensportale. Spezielle soziale Netzwerke ermöglichen Medizinern eine bisher nicht gekannte Geschwindigkeit und Qualität der Diagnose. Intelligente Diagnosealgorithmen sind schon heute in der Lage in verschiedenen Bereichen mit ihrem menschlichen Vorbild zu konkurrieren. Durch diese Vernetzung entstehen völlig neue Formen der Zusammenarbeit von Ärzten und Spezialisten, einschließlich ihrer digitalen Variante.

Die ICT unterstützt heute nicht mehr nur die Verwaltung von Praxen und Krankenhäusern. Sie kommt dem Patienten nah bis auf die Haut. Das Smartphone dient zum Beispiel als Auflichtmikroskop zur Diagnose von Hauterkrankungen. Spezielle Smartphones und Tablets werden für Senioren entwickelt, bis hin zu mobilen Schutzsystemen für Demenzerkrankte mit einer immer ausgefeilteren Sensorik. Diese digitalen Assistenten erweitern das Gedächtnis unseres Körpers. Denn nicht nur das Gehirn verarbeitet, speichert und überträgt Informationen, sondern auch das Immunsystem, das Herz, das Nervensystem und das Erbgut tun das Gleiche. Der allgegenwärtige digitale medizinische Begleiter kommt dazu und eröffnet bisher nicht vorstellbare Möglichkeiten.

In der Medizin passiert das gleiche wie in anderen Branchen auch: Apps auf mobilen Endgeräten breiten sich aus und im Hintergrund wächst die Cloud. Das Rechenzentrum war gestern. Cloud nennt man das heute. Das sind sehr flexible Rechenzentren unterschiedlichster Größe. Und die können sich im Prinzip überall befinden. Riesige Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten werden verarbeitet: Big Data. Dies geht Hand in Hand mit mobilen Endgeräten, deren Standard Apps schon seit langem durch Anwendungen auf der Cloud realisiert werden. Damit schafft man Anwendungen, die den Aufenthaltsort des Users einschließlich seiner Umgebung berücksichtigen können.

Im Marketing werden soziale Netzwerke schon lange verwendet. Jetzt entdeckt man wie die Zusammenarbeit im Team damit verbessert werden kann. Für diese Teams gibt es keine Grenzen, sie reichen so weit wie das Internet selbst. Das spart sogar Kosten, obwohl es neue Herausforderungen in der Datensicherheit mit sich bringt. Smartphones nicht größer wie eine Armbanduhr realisieren eine ganz neue Art des Notrufs. Zusätzlich zum Alarmknopf verfügen sie über GPS und medizinische Sensoren für Blutdruck, Herzfrequenz und ähnliche Dinge.

Diese neue Technik krempelt unser Gesundheitswesen um. Und es entstehen auf einmal ganz neue Möglichkeiten. Viele Abläufe können vereinfacht werden. Startups schaffen es mit neuen Ideen profitabel sein. Und man merkt, wie sich die großen Internet-Firmen auch im Gesundheitswesen etablieren. Häufig kann man Standardkomponenten verwenden, die für die Medizin „nur noch“ angepasst werden müssen. Dieses Prinzip ist eine gute Gelegenheit für unabhängige Dienstleister, die diese Komponenten zu einer Lösung zusammenbauen. Für die Hersteller bedeutet das Kostenersparnis, weil existierende Entwicklungsumgebungen wiederverwendet werden können.

Laut Wirtschaftsminister Rösler schaffen Vernetzung und Digitalisierung enormen Fortschritt: „mehr Sicherheit bei Therapien, größere Flexibilität und mehr Lebensqualität für Patienten, und damit bessere Behandlungsergebnisse.“ Und der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. – ZVEI fordert sogar, dass die Telemedizin ein Teil der Regelversorgung wird. Derzeit sei es abhängig vom Zufall bzw. der entsprechenden Krankenkasse. Aus diesem Wachstum der Telemedizin würde sich ein stark wachsender Bedarf an mHealth-Geräten aller Art ergeben.

Live von der Medica: Smartphones als lebenswichtige Gesundheitsüberwacher?

Smartphones verwandeln sich auf der Medizinmesse Medica zu den neuen Gesundheitskontrolleuren. Vom Blutdruck bis zum Herzschlag kann alles überwacht werden – zumindest in der Theorie. Doch sind die tragbaren Geräte für einen professionellen Einsatz auch zuverlässig genug? „Wenn Smartphones kontinuierlich lebenswichtige Datenpakete übermitteln, brauchen Ärzte und Mediziner ein extrem stabiles Netz und keine hakende Verbindung zum Internet“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies.

Die Medizinbranche verschmilzt mit der ITK-Welt

Die Nürnberger gehören zu den rund 400 Ausstellern aus der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK). Im Vergleich zu den insgesamt rund 4.500 Ausstellern vertreten sie eine kleine, aber entscheidende Branche auf der Medica. „Die Medizintechnik verschmilzt mit der ITK-Branche. Dadurch entstehen gigantische Möglichkeiten, aber auch viele Herausforderungen, die wir sehr gut gemeinsam lösen können“, sagt Stahl. Nash Technologies ist Projektpartner im Medizintechnik-Cluster Medical Valley, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.

http://www.youtube.com/watch?v=zdHR-VCmzvw

Auf der Medica zeigt das Unternehmen seinen „mHealth-Demonstrator“: Die Gerätestrecke sendet Vitaldaten von Patienten per Bluetooth an eine Smartphone-App und von dort weiter an ein Computersystem, das die Funktion eines „Gesundheitsportals“ übernimmt. Auf das fertige Portal, das noch entwickelt wird, können später Ärzte ihre Patienten in Echtzeit aus der Ferne überwachen.

https://nashtechblog.wordpress.com/2011/10/18/medica-neu-entwickelte-app-misst-ekg-und-blutdruck-arzte-empfangen-zuverlassig-die-lebenswichtigen-daten/

„Das Entscheidende ist: Die gesamte Kommunikationskette – von den Sensoren, die die Vitaldaten erfassen, bis zum emulierten Gesundheitsportal – ist zu 99,999 Prozent zuverlässig. Das entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von fünf Minuten pro Jahr“, erklärt IT-Experte Stahl.

Mobilfunkprotokolle werden mit Internetprotokollen „verheiratet“

„Carrier Grade“ nennt sich dies in der Fachsprache – ein Thema, bei dem die Netzwerkspezialisten an vorderster Front arbeiten.

https://nashtechblog.wordpress.com/2011/11/15/carrier-grade-sind-sie-sicher/

„Solch ein mobiler Service muss genau so robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen, wie wir es beim mobilen Surfen im Internet leider immer noch erleben“, sagt Stahl. Für die Datenübertragung hat Nash Technologies Internetprotokolle mit Mobilfunkprotokollen „verheiratet“, also kombiniert und optimiert. Die neuen Netze müssen auf ihre Zuverlässigkeit getestet werden, erst dann könne ihnen die Verantwortung gegeben werden, Daten zu übermitteln, die über Leben und Tod entscheiden. Auf solche Testszenarien haben sich die Nürnberger spezialisiert: Sie betreiben eine der weltweit größten Mobilfunk-Testanlagen der Welt.

Für Nash Technologies hat sich bereits der erste Tag auf der Medica gelohnt: „Bei vielen Besuchern beginnen die Augen zu leuchten. Denn sie finden in den ITK-Unternehmen die Problemlöser, die sie suchen“, berichtet Stahl. „Von daher freuen wir uns sehr auf den Rest der Veranstaltung.“

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

www.nashtech.com
Blog: https://nashtechblog.wordpress.com/
Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Gesundheits-Assistent: Smartphone plus robuste Verbindungen

Smartphones verwandeln sich auf der Medizinmesse Medica http://www.medica.de/ zu den neuen Gesundheits-Assistenten. Vom Blutdruck bis zum Herzschlag kann alles überwacht werden – zumindest in der Theorie. Doch sind die tragbaren Geräte für einen professionellen Einsatz auch zuverlässig genug? „Wenn Smartphones kontinuierlich lebenswichtige Datenpakete übermitteln, brauchen Ärzte und Mediziner ein extrem stabiles Netz und keine hakende Verbindung zum Internet“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies http://www.nashtech.com/.

Die Medizinbranche verschmilzt mit der ITK-Welt

Die Nürnberger gehören zu den rund 400 Ausstellern aus der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK). Im Vergleich zu den insgesamt rund 4.500 Ausstellern vertreten sie eine kleine, aber entscheidende Branche auf der Medica. „Die Medizintechnik verschmilzt mit der ITK-Branche. Dadurch entstehen gigantische Möglichkeiten, aber auch viele Herausforderungen, die wir sehr gut gemeinsam lösen können“, sagt Stahl. Nash Technologies ist Projektpartner im Medizintechnik-Cluster Medical Valley https://www.medical-valley-emn.de/home , das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.

Auf der Medica zeigt das Unternehmen seinen „mHealth-Demonstrator“: Die Gerätestrecke sendet Vitaldaten von Patienten per Bluetooth an eine Smartphone-App und von dort weiter an ein Computersystem, das die Funktion eines „Gesundheitsportals“ übernimmt. Auf das fertige Portal, das noch entwickelt wird, können später Ärzte ihre Patienten in Echtzeit aus der Ferne überwachen.   https://nashtechblog.wordpress.com/2011/10/18/medica-neu-entwickelte-app-misst-ekg-und-blutdruck-arzte-empfangen-zuverlassig-die-lebenswichtigen-daten/

„Das Entscheidende ist: Die gesamte Kommunikationskette – von den Sensoren, die die Vitaldaten erfassen, bis zum emulierten Gesundheitsportal – ist zu 99,999 Prozent zuverlässig. Das entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von fünf Minuten pro Jahr“, erklärt IT-Experte Stahl.

Mobilfunkprotokolle werden mit Internetprotokollen „verheiratet“

„Carrier Grade“ nennt sich dies in der Fachsprache – ein Thema, bei dem die Netzwerkspezialisten an vorderster Front arbeiten. https://nashtechblog.wordpress.com/2011/11/15/carrier-grade-sind-sie-sicher/ „Solch ein mobiler Service muss genau so robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen, wie wir es beim mobilen Surfen im Internet leider immer noch erleben“, sagt Stahl. Für die Datenübertragung hat Nash Technologies Internetprotokolle mit Mobilfunkprotokollen „verheiratet“, also kombiniert und optimiert. Die neuen Netze müssen auf ihre Zuverlässigkeit getestet werden, erst dann könne ihnen die Verantwortung gegeben werden, Daten zu übermitteln, die über Leben und Tod entscheiden. Auf solche Testszenarien haben sich die Nürnberger spezialisiert: Sie betreiben eine der weltweit größten Mobilfunk-Testanlagen der Welt.

Für Nash Technologies hat sich bereits der erste Tag auf der Medica gelohnt: „Bei vielen Besuchern beginnen die Augen zu leuchten. Denn sie finden in den ITK-Unternehmen die Problemlöser, die sie suchen“, berichtet Stahl. „Von daher freuen wir uns sehr auf den Rest der Veranstaltung.“

Hier geht’s zum Video von der Medica.

Für Rückfragen oder Interviewtermine:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Medica: Neu entwickelte App misst EKG und Blutdruck – Ärzte empfangen zuverlässig die lebenswichtigen Daten

Auf der Medizintechnik-Messe Medica präsentieren wir eine Smartphone-Applikation (App), die Vitalfunktionen von Patienten misst und an ein emuliertes Gesundheits-Portal sendet. Von dort können dann in Zukunft medizinische Dienstleistungen in Echtzeit orchestriert werden. Der Unterschied zu einer gewöhnlichen App: Die Versendung der lebenswichtigen Daten muss extrem zuverlässig sein – Stichwort „Carrier grade“. Für Ärzte bedeutet die neue Technologie: Sie müssen nicht vor Ort sein, um ihre Patienten 24 Stunden am Tag sicher im Blick zu haben. Umgekehrt können gesundheitlich angeschlagene Menschen viel länger zu Hause leben.

Der „mHealth-Demonstrator“ besteht aus mehreren Komponenten: Speziell entwickelte Sensoren, die vom Partner-Unternehmen Corsience entwickelt beziehungsweise um eine Funkschnittstelle erweitert wurden, messen unter anderem Vitalfunktionen wie EKG und Blutdruck. Per Bluetooth gelangen die Daten an eine Konzentrator-App auf dem Smartphone. Vom Smartphone werden die Gesundheitsdaten via Mobilfunkzelle in Echtzeit an den hauseigenen Nash Protokoll Tester (NPT) geschickt. Der NPT ist von Natur aus eine flexible Test Suite, die für den Demonstrator leicht zu einem Emulator für ein zukünftiges Gesundheitsportal umgerüstet werden konnte. WLAN, UMTS und EDGE sind die unterstützten Funktechnologien. Das Projekt ist Teil des Medical Valley und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Neue App auf „Herz und Nieren“ getestet

Um die neue Applikation gegen Ausfälle abzusichern, haben wir die Datenübertragung „auf Herz und Nieren“ überprüft. Für den Demonstrator ahmt das Testgerät sogar das noch zu entwickelnde medizinische Netzwerk nach. Das ist unser Spezialgebiet: Wir betreiben unter anderem eine größten Mobilfunk-Testanlagen der Welt. Solch ein mobiler Service muss genau so robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen, wie wir es beim mobilen Surfen im Internet leider immer noch erleben.

Für die Datenübertragung haben wir außerdem Internet-Protokolle mit Mobilfunkprotokollen „verheiratet“, also kombiniert und optimiert. Smartphones entstammen der Internet-Welt, kommunizieren aber in der Mobilfunk-Welt. Bei der Datenübertragung via Smartphone kollidieren diese beiden komplexen Welten. Daher ist eine Optimierung des Gesamtsystems erforderlich:

Auch wenn man ein Mobilfunkgerät nur herumträgt, tut es viel mehr als man denkt. Bei diesen unsichtbaren Aktivitäten ist ein optimales Zusammenspiel aller Systeme für den Verbrauch von Energie und Mobilfunkbandbreite unbedingt erforderlich. Außerdem sollte die App nur dann Datenpakete übertragen, wenn dies notwendig ist. Nicht zuletzt müssen medizinische Anwendungen netzwerkweit robust sein und auf schwankende Verbindungsqualität reagieren können.

Wer sich das anschauen möchte, findet uns auf der Düsseldorfer Fachmesse Medica vom 16. bis 19. November in Halle 3, Stand E92. Weitere Informationen zu unserer Messepräsenz findet man hier.

Für Rückfragen oder Interviewtermine:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Carrier Grade Networking: Intelligente und robuste Assistenzsysteme für die Medizin #medica

„Unsterblichkeit für alle“ titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schreibt über den Auftritt des US-Visionärs und Informatikers Ray Kurzweil. Der amerikanische Erfinder verkündete in New York erneut seine Botschaft: das menschliche Hirn und die Welt der Computer werden fusionieren. In 20 Jahren sind Technologie und Mensch nicht mehr unterscheidbar. Der nächste Evolutionsschritt ist zwangsläufig die Unsterblichkeit, prognostiziert Kurzweil. Für den Weg dorthin muss man nicht in die USA reisen – es reicht ein Blick nach Nürnberg ins Medizintechnikcluster „Medical Valley“.

Ray Kurzweil ist kein Verrückter. Das belegen nicht nur seine zahlreichen Entwicklungen, die von Computerprogrammen über Lesegeräte bis zu elektronischen Musikinstrumenten reichen. Bei seinem New Yorker Auftritt hatte Kurzweil seine Freunde mitgebracht – unter ihnen Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple, und den populären Astrophysiker Michio Kaku, der schon zu Jugendzeiten auf Zeitreise gehen wollte.

Ausgangspunkt für Kurzweils Theorie ist die Annahme, dass sich Technik und Wissenschaft immer rascher entwickeln – ähnlich wie die Rechnerleistungen ständig schneller wachsen. Die Evolution nimmt immer rasanter an Fahrt auf. Kein Wunder, dass Kurzweil auf Denkschranken liebend gerne verzichtet: Er spekuliert zum Beispiel über Kontaktlinsen, die mit dem Internet verbunden sind, oder über künstliche Gliedmassen, die unseren Armen und Beinen weit überlegen sind. „Bis vor kurzem hatten wir keine Möglichkeit, die scheinbare Zwangsläufigkeit von körperlichem Verfall und Tod aufzuheben. Mittlerweile haben wir allerdings Alternativen. Mit dem heutigen Wissen können selbst Angehörige meiner Generation in 15 Jahren noch bei guter Verfassung sein. Dann wird es möglich sein, unser biologisches Programm durch Biotechnologie zu modifizieren, was uns lange genug leben lassen wird, bis uns die Nanotechnologie befähigt ewig zu leben“, sagt Kurzweil in einem FAZ-Interview.

Ganz so weit sind die Forscher in Nürnberg noch nicht. Aber es es ist kleiner Schritt in diese Richtung. Unsere Netzwerkspezialisten sind Mitglied im „Medical Valley“, dem nationalen Spitzencluster für Medizintechnik, und sind am Projekt „Smart Sensors“ beteiligt. Dahinter steckt ein intelligentes Assistenzsystem, das besonders älteren Menschen im Lebensalltag unterstützen wird. Eine intelligente Armbanduhr überwacht zum Beispiel den Blutgaswert, die Körpertemperatur und Bewegungen. Ausserdem ist ein automatisches Notfall-System integriert. Die Technik steckt zwar noch nicht wie bei Kurzweils Vision im Menschen, aber sie liegt am Menschen an. Und sie macht das Leben angenehmer und sicherer. Das System läuft mobilfunkgestützt, also über UMTS und LTE und ist damit ans Internet gekoppelt. Nash Technologies entwickelt die Smartphone-Applikation, die später auf dem Gerät in der Grösse einer Armbanduhr laufen soll. Damit die intelligenten Assistenzdienste überhaupt funktionieren, müssen sie via Internet mit Application Servern verbunden sein, rund um die Uhr und mit kurzen Reaktionszeiten. „Carrier Grade Networking“ ist dafür das Zauberwort.

Die Armbanduhr der Zukunft ist wie ein persönlicher Assistent, der den Demenzerkrankten ständig betreut – auch außerhalb des eigenen Hauses. Vor wenigen Tagen gelang ein erster Test mit der Armbanduhr der Zukunft in unserer Nürnberger Zentrale. Die Überprüfung des Blutdrucks funktioniert bereits. Auf der Medizintechnik-Messe „Medica“, die vom 16. bis 19. November in Düsseldorf stattfindet, kann voraussichtlich auch das EKG gemessen werden.

Der Kern unsererer Arbeit von Nash Technologies liegt in der Zuverlässigkeit des Systems. Der Anspruch an solch ein Gerät ist sehr hoch. Die Daten müssen hochverfügbar sein, in Echtzeit gesendet werden und das System muss extrem skalierbar sein. Die Technik darf also nicht zusammenbrechen, wenn sie von Millionen Menschen genutzt wird. Letztlich muss solch ein Mobile Health-Service genauso robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen. Im Internet haben wir uns dagegen leider daran gewöhnt, dass wir zum Beispiel bei Youtube-Videos dauernd kleine Klötzchen sehen.

Für die Datenübertragung haben wir Internet-Protokolle mit Mobilfunk-Protokollen „verheiratet“. Durch Optimierung der Informationsübertragung spart das Gerät sogar noch Energie. Die Armband-Uhr mit Internetanschluss ist also letztlich auch „Green IT“, grüne Technologie der Zukunft. Die Energie, die wir dadurch einsparen, erlaubt zum Beispiel eine Verlängerung der Batterielaufzeiten.


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