Archive for the 'Sicherheit' Category

Alt werden und technologischer Fortschritt?

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, wie Ihr Leben nach dem 65. oder 67. Lebensjahr aussehen soll?

Quelle: Gerd AltmannQuelle: Gerd Altmann, Pixelio

Ich meine genauer gesagt. Wie möchten Sie leben wenn Sie ihr Rentenalter erreicht haben? Alleine? In einer Gemeinschaft wie zum Beispiel in einem Mehrgenerationenhaus? Oder möchten Sie erst im Rentenalter noch die Welt entdecken? Oder auch nur zu Hause im trauten Heim verbringen und sich um Familie, Garten und die Folgegeneration kümmern? Oder sogar weiter arbeiten? Also, Ich fände es toll, wenn sich JEDER jetzt schon Gedanken darüber macht, wie er im Alter leben möchte. Was sind Ihre ureigensten Bedürfnisse, die aber vor allem nicht getrieben sein dürfen von Gesellschaft und politischen Beschlüssen!

Ich heiße S. Lehmann (44), in einer glücklichen Partnerschaft, keine Kinder und arbeite bei Nash Technologies in Nürnberg im Marketing. Wie der Firmenname alleine schon verrät, die Firma hat zu tun mit Technologien. Das bedeutet, unsere Firma nimmt teil am technologischen Wandel, jeden Tag, Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr. Unsere 260 Ingenieure in Nürnberg und Stuttgart befassen sich quasi jeden Tag mit der Thematik, wie sich Datenmengen noch schneller und sicherer von A nach B transportieren lassen oder wie man das Leben noch einfacher gestalten kann. Oder wie wir mit unseren hochqualifizierten Fachkräften und unserem Know-how nutzbringende Lösungen anbieten können, wie z.B. in folgenden Bereichen, Telekommunikation, Gesundheitswesen, Energie und Automotive. Kommunikationstechnologien wie LTE und Small Cell sind zur Zeit in aller Munde – aber was danach kommt, dass kann im Moment noch keiner so genau sagen. Wir können nur spekulieren oder erahnen was sich durchsetzen wird und was gebraucht werden könnte – mehr verrät uns aber auch ein Blick in die Glaskugel nicht! Oder wissen Sie es?

Seit langem ist schon bekannt, dass bis zum Jahr 2050, Japan gefolgt von Deutschland zu den Vorreitern der Bevölkerungsschrumpfung gehören wird und mehr Menschen immer älter werden. Dies wird einige demografische Änderungen mit sich bringen! Der Begriff „Demografischer Wandel“ ist ja fast schon zu einem Modewort geworden, derzeit aber leider durch die Euro- und Finanzkrise wieder stark nach hinten gerückt. Und? Geschehen ist hier noch nicht viel, oder? Das Thema „Älter werden“ geht uns alle an und muss auf jeden Fall noch viel mehr in der Öffentlichkeit und in den Unternehmen vorangetrieben werden! Aber was können wir selber dazu beitragen? Die Lösung: Teilen Sie sich mit, seien Sie kommunikativ, netzwerken Sie was das Zeug hält. Teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Mit uns meine ich die Welt um Sie herum. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,785939,00.html

Fakt ist auch, die Datenmengen werden immer größer und wollen möglichst schnell, zuverlässig und sicher übertragen werden. Im Umland von großen Städten und in strukturschwächeren Gebieten krankt es immer noch an der Netzabdeckung (Breitbandausbau). Gerade hier findet man viele ältere Menschen. Es gilt also auch zu hinterfragen, was brauchen wir Menschen denn wirklich? Was bringt uns wirklich Erleichterung? Was kann uns im Alltag sinnvoll unterstützen? Das gilt auch für das Geschäftsleben!
Muss ich als Privatmann den Trends denn immer folgen? Ich meine, Ja, denn größtenteils oder gezwungener Massen werden Sie einfach mitgerissen, ob Sie wollen oder nicht. Außerdem ist es doch für Sie von Vorteil, wenn Sie in Zukunft auch noch weiterhin mitreden können, oder? Deswegen, bleiben Sie am Ball, informieren sie sich und reden Sie mit.

Es gibt ältere Menschen, die sich erst jetzt mit 86 Jahren einen Laptop anschaffen und einen Internetkurs an der Volkshochschule belegen – Hut ab für soviel Mut! Ziel ist hier sicherlich in erster Linie, sich mit den Kindern, den Enkelkindern und Freunden auszutauschen. Verstreut sind die Menschen ja heute bereits über die ganze Welt, sei es aus beruflichen, privaten oder politischen Gründen, sei es aber auch nur um den Anschluss an die Gesellschaft nicht zu verlieren. Dieser Trend wir sicherlich weiterhin anhalten. Wir haben immer weniger Zeit und alles dreht sich immer schneller. Ich kann mir vorstellen, das das Wort„Service“ oder Dienstleistung am Menschen in Deutschland wieder einen ganz neuen Stellenwert bekommt. Ich denke aber auch, daß wir da unbedingt wieder hin müssen – Servicewüste Deutschland ade.

Aber jetzt habe ich noch gar nicht verraten, wie ich mir meinen Lebensabend vorstelle. Ich möchte auf jeden Fall bis ins hohe Alter, sofern es der Gesundheitszustand zulässt, mobil bleiben. Das heißt für mich, ein Auto zu besitzen und auch zu teilen, um von A nach B zu kommen. Sollte der Partner irgendwann mal nicht mehr sein, möchte ich nicht unbedingt alleine leben, mich aber auf jeden Fall selbst versorgen können. Denn Selbständigkeit im Alter hält physisch und geistig fit. Für den Notfall oder auch nur für alltägliche Probleme würde ich es allerdings begrüßen, jemanden oder etwas zu haben, wo ich mit jemanden in Kontakt treten kann und sofort jemand zur Stelle ist – eine Person meines Vertrauens. Mögliche Hilfsmittel könnten sein: Geräte wie zum Beispiel eine intelligente Armbanduhr oder ein mobiles Endgerät. Eine stabile Netzverbindung von jedem Ort und eine einfach Bedienung sollte selbstverständlich sein. Gleichzeitig sollten im Hintergrund möglichst viele Informationen übermittelt werden, damit auf der anderen Seite richtige reagiert wird.
www.zukunftsentwicklungen.de/

Auch wenn bis dahin noch viel, viel Zeit ins Land vergeht, es ist dennoch ein Gedanke wert. Man sollte sich nicht treiben lassen und alles dem Zufall überlassen, man kann sein Leben auch selbst aktiv steuern – wenn man jetzt schon weiß was man will.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich den Rest meines Lebens zu verbringen.
(Albert Einstein)

Open Innovation-Projekt von Nash Technologies: Mobiles Assistenzsystem für Pflegebedürftige

Durch die Überalterung der Gesellschaft steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen – eine bekannte Tatsache. Immer mehr können nicht allein und selbstbestimmt leben. Entsprechend wichtiger werden Assistenzsysteme, um beispielsweise Demenzkranken so lange wie möglich eine Unterbringung in einem Pflegeheim zu ersparen.

„Das hat sehr viel mit Lebensqualität zu tun, wenn man länger in der gewohnten Umgebung mit vertrauten Menschen bleiben kann. Dafür werden telemedizinische Systeme entwickelt, um die häusliche Pflege zu verbessern und den Patienten ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Hier setzt die barrierefreie Gesundheits-Assistenz an, die im Nürnberger Medizintechnik-Cluster Medical Valley unter Beteiligung unseres Unternehmens entwickelt wird“, sagt Nash Technlogies-Kollege Rolf Bittner.

Das Gerät sieht aus wie eine Armbanduhr, um Stigmatisierungen der Betroffenen zu vermeiden. Es überprüft 24 Stunden am Tag den Gesundheitszustand dementer Patienten und sendet die Daten automatisch an einen Gesundheits-Server weiter, auf den Ärzte und Pflegepersonal Zugriff haben.

Nash Technologies ist für die Software verantwortlich. Die Applikation gleicht einem Trichter: Medizinische Sensoren überprüfen die wichtigsten Vitalfunktionen wie EKG und Blutdruck, aber auch die Position des Patienten und senden diese Daten an den Gesundheits-Server. Von dort aus gelangen sie über eine Internetverbindung an das medizinische Netzwerk.

„Mobile Assistenzsysteme für Pflegebedürftige sind heute noch nicht verfügbar. Vielen Herstellern von Medizinprodukten fehlen schlichtweg die technologischen Erfahrungen, denn es handelt sich um ein System der Telekommunikation. Der Anspruch an solch ein Gerät ist sehr hoch. Und genau hier liegt die Kompetenz unseres Unternehmens. Die Datenübertragung muss so stabil und zuverlässig sein wie die Festnetz-Telefonie. Die Daten müssen hochverfügbar sein, in Echtzeit gesendet werden und das System muss extrem skalierbar sein. Die Technik darf also nicht zusammenbrechen, wenn sie von Millionen Menschen genutzt wird“, so Bittner.

Der Netzwerk-Spezialist greift dafür zurück auf die jahrzehntelange Erfahrung, die das Unternehmen in der Telekommunikationsbranche gemacht hat. Für die Datenübertragung hat Nash Technologies Internet-Protokolle mit Mobilfunk-Protokollen „verheiratet“. Durch Optimierung der Informationsübertragung spart das Gerät sogar noch Energie, so dass beispielsweise die Batterielaufzeiten verlängert werden. Nash Technologies verfolgt dabei den Open Innovation-Ansatz als Problemlöser für die Gesundheitsbranche.

„Als eigentlich branchenfremdes Unternehmen sehen wir uns als richtigen Partner an, um die Herausforderung auf der Seite der Telekommunikation zu bewältigen. Ein mobiles System muss ganz andere Aufgaben bewältigen als ein Hausnotruf. Deshalb wird es für die Hersteller von Medizinprodukten wichtig sein, auf externe Expertisen in der Telekommunikation zurückzugreifen“, resümiert Bittner.

Präsentiert wird das mobile Assistenzsystem am Messestand (Standnummer 105) von Nash Technologies auf der MedTech Pharma  in Nürnberg vom 4. bis 5. Juli im NCC Ost der Nürnberg Messe.

Für Interviewtermine und Informationsgespräche bitte Rolf Bittner kontaktieren: Mobil erreichbar unter: 0151 – 5500 3342. Bittner wird auch an unserem Messestand sein.

Die Hauptthesen aus dem Video:

http://youtu.be/FQhU6gK1NNc

 

Die Netze müssen fit gemacht werden für Smart Grid. Das bedeutet konkret:

  • Neue Netzelemente müssen jederzeit hinzufügbar sein. Dazu ist es notwendig, dass diese neuen Netzelemente nicht nur den funktionalen Test gemäß Spezifikation bestehen, sondern auch im wirklichen Netz funktionieren, d.h. interoperabel sind. Es passiert einfach zu häufig, dass funktional als korrekt getestete Geräte im Wirknetz nicht mehr funktionieren und sogar den Betrieb anderen Netzelemente stören.
  • Lasttests sind ein weiteres Thema. Es ist einfach ein großer Unterschied, ob man ein Netz mit ein paar duzend Netzelementen hat, oder eines mit Zig-tausenden oder gar Millionen, oder noch mehr. Große Datenvolumen verändern das Verhalten des Netzes. Das muss man kennen bevor man online geht.
  • Schliesslich sind da die unerwarteten Fehlerfälle. Es reicht nicht aus, nur die erlaubten Use Cases zu testen (Sunny Day Scenarios) man muss auch die Fehlerfälle testen (Rainy Day Scenarios), um sicher zu stellen, dass das Netz stabil bleibt. Dabei gilt: es gibt viel mehr Rainy Day Scenarios als Sunny Day Scenarios.

Wer aus der Telekommunikation kommt, kennt diese Problematik schon lange. Ein weltweites, sehr robustes Netz wurde aufgebaut, mit ca. einer Milliarde Usern, zu vertretbaren Kosten. Hier die optimale Testabdeckung zu finden erfordert sehr viel Erfahrung. Es die nicht da, können die Kosten für die Verifikation des Netzes schnell explodieren.

Auf der E-World stellen wir eine Testumgebung vor, die genau auf diese Bedürfnisse eingeht: neben funktionalen Tests werden Interoperabilitäts-Tests unterstützt, Lasttests sind nahtlos skalierbar möglich, Fehlerfälle können similiert werden, andere Netzelemente können emuliert werden, um das „System Under Test“ einem realistischen Szenario zu unterziehen.

Es gibt für das Intelligente Netz schon Insellösungen mit großer Strahlkraft: z.B. Elektromobilität Region Stuttgart.

Ich sag mal

Interview mit der Energieexpertin Martina Dietschmann von Nash Technologies. Was müssen die Netz leisten, um die Energiewende zu bewerkstelligen? Welche Fehlerquellen müssen berücksichtigt werden, welche intelligenten Technologien werden gebraucht für einen sparsamen Umgang mit Energie. Alles das ist Thema der Energy World in Essen, die ich heute besucht habe.

Im intelligenten Netz verschmelzen zahlreiche neue Technologien mit der bestehenden Energie-Infrastruktur. Wind, Solar, Bioenergie – die dezentral aus ganz Deutschland Energie liefern – müssen mit der klassischen Energieerzeugung verwoben werden und in die sich verändernden Netze integriert werden. Die Steuerung des Smart Grids läuft über das Internet, was noch mehr Integrationsarbeit bedeutet. „Wir müssen dies von Anfang an beachten“, sagt Dietschmann und plädiert für einen branchenübergreifenden Dialog über die Standards und die Architektur des Netzes.

Ein Beispiel für die verschiedenen Komponenten, die im Smart Grid berücksichtigt werden müssen, sind die „Smart Meter Gateways“. In den Gateways werden die Energieverbrauchswerte von vielen…

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„Outbreak“ – keine Killer, aber genauso lautlos im Smart Metering

1995 kam Wolfgang Petersens Biowaffen-Thriller unter dem deutschen Nebentitel „lautlose Killer“ in die Kinos, der etwas vereinfacht darin gipfelt, wie mit einem hochansteckenden Virus umgegangen werden soll. Auf der einen Seite die Philanthropen auf der Suche nach dem Impfstoff, auf der anderen ein austickender US-General, der die besonders einfache und nachhaltige Lösung des noch lokalisierbaren Problems mit einer Aerosolbombe anordnet und am Ende des Films arrestiert wird.

Kein Happy End finden flächendeckende Virusinfektionen üblicherweise im Internet, auch ohne die Option mit der Bombe. Stichworte I Love You, Conficker, Melissa, Nimda, Sasser und viele mehr. Hat mit Smart Metering nichts zu tun? Oder doch? Die BSI-Architektur schreibt ein Smart Metering Gateway als Bindeglied mit Internet-Anschluß zwischen den Zählern zuhause und den Betreibern vor, das optional die Proxy-Funktion für intelligente Hausgeräte übernehmen soll. Auch die Nutzeranfragen über den persönlichen Verbrauch, mit dem Smart Metering dem Endkunden schmackhaft gemacht werden soll, sind von diesem Gateway zu beantworten.

Es verhält sich wie im vorne mit Iriserkennung und Fingerabdruck-Terminal gesicherten Rechenzentrum, in dem die hintere Tür zum Hof verkeilt wurde, damit der Paketbote eine erwartete Lieferung drinnen abstellen kann. Auch wenn das Gateway abgesehen vom sogenannten „Wake Up“ Dienst, mit dem das Gateway Verbindung zum legitimen Betreiber aufnimmt, keinerlei zugängliche Schnittstellen zum öffentlichen Internet exponiert – auf dessen „Rückseite“ soll es Verbindungsversuche aus dem intelligenten Zähler- und Heimnetz bearbeiten können. Gelingt es dem Hacker, solche Heimnetze zu kompromittieren, hat er den gewünschten Ausgangspunkt für den Angriff auf das Gateway. Um hundert Ecken gedacht? Man betrachte das klassische Szenario zur Kaperung von korporativen Netzen: Andocken, Eindringen in einen Rechner, Eskalation von Privilegien, Überspringen auf die anderen Rechner des Netzes. Intelligente Hausgeräte können, müssen aber nicht das Smart Metering Gateway als Brücke zum Internet verwenden – der Anschluß an den hauseigenen DSL-Router ist nicht nur denkbar, sondern für manche Geräte bereits heute Realität. Und letzterer ist nur scheinbar die unüberwindliche Festungsmauer zuhause (kleiner Test: haben Sie das Default-Passwort Ihres DSL-Routers geändert?).

Mehrere Faktoren arbeiten solch einem Szenario zu. Zuerst der Skalenfaktor – es wird nicht unendlich viele Kombinationen aus Gateway und Heimnetzendgeräten geben. D.h. wurde eine Kombination aus DSL-Router/Heimnetzgerät/Gateway „geknackt“, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dieses Muster mühelos – vom heimischen Schreibtisch aus – replizieren zu können. Weder vertiefte Branchenkenntnisse, die das böse Tun zumindest erschweren, noch schwer beschaffbare oder teure Hardware sind notwendige Voraussetzung für den Einstieg. Kunden und Betreiber freuen sich über niedrige Kosten für Endgeräte und Gateways – wenn nicht, werden sie diese zu erzwingen versuchen. Damit ist für Eigenentwicklungen von Betriebssystemen, die einen gewissen Schutz vor Gelegenheitsangreifern bieten, wenig Raum. Sog. „embedded“-Versionen von gängigen Betriebssystemen werden zum Einsatz kommen, die nicht über jeden Zweifel erhaben sind.

Das BSI deutet diese Problematik zwar an, führt sie aber nicht näher aus. Schade. Für die Betreiber. Denn im Fall der flächendeckenden Kompromittierung der Infrastruktur bleiben sie auf diesem Problem der sog. „Business Continuity“ sitzen. Was, wenn im Gateway plazierte Malware dazu führt, daß das Gateway keine oder nur noch manipulierte Verbindungen aufbaut? Datentechnisch ist das Gateway dem Betreiber entglitten. Auch heute schon kein Problem im Einzelfall, der Stoff für das TV-Vorabendprogramm liefert,  – aber ganze Flotten von Montagetrupps, die die gesamte Kundenbasis sequentiell zur Reparatur anfahren? Unrealistisches Szenario? Versuchen Sie doch einfach, sich gegen diesen Fall zu versichern. Wenn es das Problem nicht gibt, verlangt Ihre Versicherung gegen dieses Risiko 0 € Prämie. An dieser Stelle sei einfach die Behauptung aufgestellt, daß nach der Analyse durch den Rückversicherer die Prämie nicht 0 € betragen wird.

Lösungen sind denkbar, jedoch im Hinblick auf den regulatorischen Aspekt nicht trivial. Dies ist nur ein Grund, warum Blaupausen von Standard-IT Lösungen nicht helfen werden. Tiefgehende Analyse der Anforderungen im Hinblick auf denkbare Bedrohungen, sorgsame Auswahl der Lieferanten und vor allem erschöpfende Praxistests werden dem Betreiber der Smart Metering Infrastruktur nicht erspart bleiben.

Wolf-Dieter Wurst
Senior Systems Architect
Nash Technologies GmbH

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
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E-World in Essen: Hausaufgaben für die Energiewende – Maßnahmen für Smart Grid Security

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Neue Nachrichten.

Essen/Nürnberg – IT-Sicherheit und Smart Grid gehören zu den Top-10-Trends des Jahres 2012, wie eine aktuelle Umfrage des Branchenverbandes BITKOM belegt. Was vielen jedoch noch nicht klar ist: Die beiden Trends sind im Grunde ein einziger – zusammengefasst unter dem Schlagwort Smart Grid Security. „Das intelligente Energienetz braucht ein Sicherheitskonzept. Sonst ist alles im Eimer, bevor es überhaupt entstanden ist“, sagt die Stuttgarter IT-Expertin Martina Dietschmann. Auf der E-World, die Anfang Februar in Essen stattfindet, könnte dies zum zentralen Thema werden.

Bei der Umfrage des BITKOM belegt IT-Sicherheit Platz 3 und das Thema Smart Grid/E-Energy Platz 9. Das Thema Smart Grid ist erstmals in den Top 10 vertreten, IT-Sicherheit hat im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent zugelegt. „Wir spüren die Verunsicherung der Energiewirtschaft beim Smart Grid. Die meisten Sorgen beziehen sich auf mögliche Ausfälle und auf Sicherheitslöcher. Beide Bedrohungsszenarien entstehen durch die vielen verschiedenen Komponenten, aus denen das Smart Grid entsteht“, sagt Dietschmann vom Netzwerkunternehmen Nash Technologies.

Denn im intelligenten Netz verschmelzen zahlreiche neue Technologien mit der bestehenden Energie-Infrastruktur. Wind, Solar, Bioenergie – die dezentral aus ganz Deutschland Energie liefern – müssen mit der klassischen Energieerzeugung verwoben werden und in die sich verändernden Netze integriert werden. Die Steuerung des Smart Grids läuft über das Internet, was noch mehr Integrationsarbeit bedeutet. „Wir müssen dies von Anfang an beachten“, sagt Dietschmann und plädiert für einen branchenübergreifenden Dialog über die Standards und die Architektur des Netzes.

Ein Beispiel für die verschiedenen Komponenten, die im Smart Grid berücksichtigt werden müssen, sind die „Smart Meter Gateways“. In den Gateways werden die Energieverbrauchswerte von vielen Anschlussnutzern, wie zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern oder großen Liegenschaften, erfasst, gesammelt und weitergeleitet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, hat dazu ein „Schutzprofil“ entworfen. Das sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, so Dietschmann: „Die Gateways sind ein Knotenpunkt von vielen, und sie alle müssen ordentlich gesichert sein.“ Auf der E-World zeigen die Stuttgarter Netzwerkspezialisten ihr „Smart Energy Testing Framework“ am Smart Energy Gemeinschaftsstand.

„Das Framework kann letztlich jeden beliebigen Knotenpunkt oder ganze Netzbereiche im Smart Grid simulieren oder emulieren. Wir testen die Schnittstellen, indem wir sie mit Datenpaketen beschießen und überprüfen so, ob sie auch unter sehr starker Belastung halten“, erläutert Dietschmann. Die Ausfallsicherheit des intelligenten Stromnetzes müsse letztlich mindestens so hoch liegen, wie beim Telefonnetz, nämlich bei einer Verfügbarkeit von 99,999 Prozent der Gesamtzeit – oder einer Ausfallzeit von maximal fünf Minuten im Jahr. Für ausgewählte Netzwerkelemente sind durchaus auch höhere Verfügbarkeiten zu erreichen.

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Cloud außerhalb von Deutschland „gefühlt unsicherer“?

Das Cloud-Computing hat sich zu einem Milliarden-Markt entwickelt; daher ist es nicht verwunderlich, dass es inzwischen sehr viele Anbieter von Cloud-Lösungen gibt. Somit stellte sich für uns die Frage, ob man sich bei einer Suche nach Anbietern von Cloud-Lösung, z.B. für eine Email-Archierung, ausschliesslich auf deutsche Anbieter konzentriert oder ob man sich auch „weltweite“ Anbieter evaluiert.

Noch bevor wir uns die einzelnen Cloud-Anbieter genauer anschauten, gab es eine „gefühlte Unsicherheit“ bzgl. nicht in Deutschland beheimateter Anbieter. Argumente gab es  in Bezug auf

  1. Unsicherheit bzgl. eines schlechteren Datenschutzes in anderen Ländern
  2. Unsicherheit bzgl. wer beim Provider (und aus welchem Land) was einsehen kann
  3. Einsichtnahme von Dritten (Organisationen, …)

Zum ersten Punkt: Es ist sicher richtig, dass der Datenschutz in verschiedenen Ländern unterschiedlich geregelt ist und in Deutschland im internationalen Vergleich ein hohes Niveau bzgl. Datenschutz herrscht. Daher muss man versuchen, die in Deutschland geltenden Bestimmungen in Einklang zu bringen mit den Regelungen, die ein Cloud-Provider bietet. Als hilfreich dafür habe ich das BSI Dokument „Sicherheitsempfehlungen für Cloud Computing Anbieter“ empfunden.

Zum zweiten Punkt:  „wer arbeitet beim Provider ggf. remote von wo aus“  kann man als potentieller Kunde kaum festlegen, geschweige denn kontrollieren. D.h. die Anfragen greifen stark in das Geschäftsmodell des Providers ein und sind auch beim Provider ggf.  Subject-to-change. Diese Art der Bedrohung werden bei allen Providern vorhanden sein. Unterschiede mag es nur in der „Dimension“ der „gefühlten Unsicherheit“ geben. Eine Evaluierung oder gar objektive Bewertung ist aus meiner Sicht kaum möglich.

Zum dritten Punkt: dieser Punkt zielt auf Organisationen und Geheimdienste der verschiedenen Länder. Bei Anbietern z.B. aus den USA ist auf Grund des US Antiterrorgesetzes „Patriot Act“ geregelt, dass US-Behörden auf diese Daten zugreifen können. Bzgl. Geheimdienste und Wirtschaftskriminalität: das ist ein endloses Thema. Hingegen ist man in keinem Land der Welt sicher vor den Geheimdiensten.

Zusammenfassend  gesehen sollte man sich, trotz einer „gefühlten Unsicherheit“, bei der Auswahl eines Cloud-Anbieters nicht nur auf deutsche Anbieter zu beschränkten, sondern auch Anbieter aus Europa mit in Betracht ziehen.

Lars Willer
Leiter IT
Nash Technologies GmbH

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Datensicherheit im Mobilfunk – Wie geht das?

Am 24. November 2011 veranstaltet Nash Technologies GmbH in Nürnberg zum Thema „Mobilfunk und Datensicherheit?!“ einen Betriebsbesuch im Rahmen des IHK-Unternehmensbesuchsprogramms. Die neusten Mobilfunktrends werden im Licht der Datensicherheit analysiert. Dabei geht es um Bedrohungsszenarien wie

  • Angriffe auf Datenkommunikation
  • Abhören von Telefongesprächen
  • Identity Theft
  • IMSI Catcher
  • Man-in-the-middle Angriffe

Abgerundet wird der Event mit einem Rundgangs durch’s Mobilfunk-Labor.

Hier geht’s zur Anmeldung.


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