Archive for the 'Assistenzsysteme' Category

The Future of Doctor Internet has already begun …

The future of Doctor Internet has already begun. This knowledge can definitely be taken home from the Medica 2012, and into the doctors‘ offices, hospitals and nursing homes. Medica is the world’s largest medical trade fair and was held from 14 to 17 November in Dusseldorf. Although the number of visitors was down slightly to 130,600, we had significantly higher crowds at our stand in comparison to last year. One reason might be the growing interest in ICT solutions in the medical industry.

The Internet pervades the medicine at a rapid pace. The digital patient record is just the beginning. Height and weight are automatically captured and then transferred to the local data management system. More and more doctors are using medical knowledge portals. Specific social networks allow physicians an unprecedented speed and quality of diagnosis. Intelligent diagnostic algorithms are already competing in various areas with their human original. Through this networking, completely new forms of collaboration arise between physicians and specialists, including their digital version.

ICT support is no longer just about managing practices and hospitals. It comes to the patient close to the skin. The smartphone serves for example as reflected light microscope for the diagnosis of skin diseases. Special smartphones and tablets are designed for seniors, including sensor-based mobile protection systems for dementia patients. These digital assistants expand the memory of our body. For not only the brain processes, stores and transmits information, but also the immune system, the heart, the nervous system and the genetic code do the same. The ubiquitous digital medical assistant comes in and opens up previously unimaginable opportunities.

In medicine happens the same as in other industries: apps on mobile devices are proliferating and the cloud is growing in the background. The data center was yesterday. Cloud is today: very flexible data centers of all sizes, which can be located almost anywhere. Massive amounts of structured and unstructured data are processed: Big Data. This goes hand in hand with mobile devices, interacting with this omnipresent cloud. Thus enabling applications that can take into account the location of the user, including his environment.

Social networks have well been used in marketing. Now they enhance the efficiency of team collaboration. For these “social” teams, there are no limits; they stretch as far as the Internet itself. This saves costs, although there are new challenges in data security. Smartphones at the size of a wrist watch allow an entirely new type of emergency call. In addition to the alarm button they have GPS and medical sensors for blood pressure, heart rate and other things.

This new technology revolutionizes our health system, opening up completely new possibilities. Many processes can be simplified. Startups make it to be profitable with new ideas. And the big Internet companies establish themselves in healthcare. You can often re-use standard components for medicine which „only“ need to be adjusted for that purpose. This principle is a good opportunity for independent contractors who assemble these components into a solution. For manufacturers this results in cost savings, because existing development environments can be re-used.

According to the German Economy Minister Philipp Rösler, networking and digitization create enormous progress: „additional safety in therapies, greater flexibility and higher quality of life for patients and thus improve patient outcomes“. The German Electrical and Electronic Manufacturers‘ Association (ZVEI) even demands that telemedicine shall be part of the usually supply. Currently it was dependent on chance or the respective insurance company. Therefore growth of telemedicine generates a rapidly growing demand for mHealth devices of all kinds.

Author: Bernd Stahl

Die Zukunft von Doktor Internet hat bereits begonnen …

Die Zukunft von Doktor Internet hat bereits begonnen. Diese Erkenntnis kann man auf jeden Fall von der Medica 2012 mit nach Hause nehmen, und in die Arztpraxen, Krankenhäuser und Altenheime. Die Medica ist die weltgrößte Medizinmesse und fand vom 14. Bis 17. November in Düsseldorf statt. Obwohl die Zahl der Fachbesucher mit 130.600 leicht rückläufig war, hatten wir deutlich höheren Andrang an unserem Stand im Vergleich zum letzten Jahr. Einer der Gründe wird das wachsende Interesse an ICT Lösungen in der Medizin-Branche sein.

Das Internet durchdringt die Medizin in rasantem Tempo. Die digitale Patientenakte ist nur der Anfang. Körpergröße und Gewicht werden automatisch erfasst und dann an das lokale Verwaltungssystem übertragen. Immer mehr Ärzte verwenden medizinische Wissensportale. Spezielle soziale Netzwerke ermöglichen Medizinern eine bisher nicht gekannte Geschwindigkeit und Qualität der Diagnose. Intelligente Diagnosealgorithmen sind schon heute in der Lage in verschiedenen Bereichen mit ihrem menschlichen Vorbild zu konkurrieren. Durch diese Vernetzung entstehen völlig neue Formen der Zusammenarbeit von Ärzten und Spezialisten, einschließlich ihrer digitalen Variante.

Die ICT unterstützt heute nicht mehr nur die Verwaltung von Praxen und Krankenhäusern. Sie kommt dem Patienten nah bis auf die Haut. Das Smartphone dient zum Beispiel als Auflichtmikroskop zur Diagnose von Hauterkrankungen. Spezielle Smartphones und Tablets werden für Senioren entwickelt, bis hin zu mobilen Schutzsystemen für Demenzerkrankte mit einer immer ausgefeilteren Sensorik. Diese digitalen Assistenten erweitern das Gedächtnis unseres Körpers. Denn nicht nur das Gehirn verarbeitet, speichert und überträgt Informationen, sondern auch das Immunsystem, das Herz, das Nervensystem und das Erbgut tun das Gleiche. Der allgegenwärtige digitale medizinische Begleiter kommt dazu und eröffnet bisher nicht vorstellbare Möglichkeiten.

In der Medizin passiert das gleiche wie in anderen Branchen auch: Apps auf mobilen Endgeräten breiten sich aus und im Hintergrund wächst die Cloud. Das Rechenzentrum war gestern. Cloud nennt man das heute. Das sind sehr flexible Rechenzentren unterschiedlichster Größe. Und die können sich im Prinzip überall befinden. Riesige Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten werden verarbeitet: Big Data. Dies geht Hand in Hand mit mobilen Endgeräten, deren Standard Apps schon seit langem durch Anwendungen auf der Cloud realisiert werden. Damit schafft man Anwendungen, die den Aufenthaltsort des Users einschließlich seiner Umgebung berücksichtigen können.

Im Marketing werden soziale Netzwerke schon lange verwendet. Jetzt entdeckt man wie die Zusammenarbeit im Team damit verbessert werden kann. Für diese Teams gibt es keine Grenzen, sie reichen so weit wie das Internet selbst. Das spart sogar Kosten, obwohl es neue Herausforderungen in der Datensicherheit mit sich bringt. Smartphones nicht größer wie eine Armbanduhr realisieren eine ganz neue Art des Notrufs. Zusätzlich zum Alarmknopf verfügen sie über GPS und medizinische Sensoren für Blutdruck, Herzfrequenz und ähnliche Dinge.

Diese neue Technik krempelt unser Gesundheitswesen um. Und es entstehen auf einmal ganz neue Möglichkeiten. Viele Abläufe können vereinfacht werden. Startups schaffen es mit neuen Ideen profitabel sein. Und man merkt, wie sich die großen Internet-Firmen auch im Gesundheitswesen etablieren. Häufig kann man Standardkomponenten verwenden, die für die Medizin „nur noch“ angepasst werden müssen. Dieses Prinzip ist eine gute Gelegenheit für unabhängige Dienstleister, die diese Komponenten zu einer Lösung zusammenbauen. Für die Hersteller bedeutet das Kostenersparnis, weil existierende Entwicklungsumgebungen wiederverwendet werden können.

Laut Wirtschaftsminister Rösler schaffen Vernetzung und Digitalisierung enormen Fortschritt: „mehr Sicherheit bei Therapien, größere Flexibilität und mehr Lebensqualität für Patienten, und damit bessere Behandlungsergebnisse.“ Und der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. – ZVEI fordert sogar, dass die Telemedizin ein Teil der Regelversorgung wird. Derzeit sei es abhängig vom Zufall bzw. der entsprechenden Krankenkasse. Aus diesem Wachstum der Telemedizin würde sich ein stark wachsender Bedarf an mHealth-Geräten aller Art ergeben.

Mein Doktor – mein Smartphone

Die Praxisgebühr wird ja bald wieder abgeschafft. Folgt bald auch die eine oder andere Praxis? Wir haben die Praxis doch sowieso schon in der Tasche: via Smartphone. Klingt verrückt, sogar provokant. Ist es deswegen aber falsch? Bevor wir eine Antwort geben, schauen wir vielleicht mal ein bisschen näher hin.

Smartphones sind schon heute der Hauptsensor mit dem viele Firmen gigantischen Datenmengen sammeln. Es beginnt mit Bewegungsprofilen, die aufgezeichnet werden, sobald das gute Stück auch nur online gegangen ist. Suchmaschinen wissen, wann und wo etwas gefragt wurde. Kaufportale kennen die Geschichte der Käufer. Soziale Netze wissen über unsere Beziehungen, Interessen, Vorlieben, etc. Bescheid. Und Dienste wie Siri fangen an, sich all das zu merken, worüber wir sonst noch so mit dem Smartphone sprechen. „Big Data“ wird gesammelt und intelligente Algorithmen werten das alles aus, in wachsenden Geschwindigkeiten, die wir uns immer weniger vorstellen können.

Der User sieht das Smartphone als Gehilfen. Die Firmen, die sich unsichtbar im Netz tummeln, sehen im Smartphone einen intelligenten Sensor für ihre Geschäftsmodelle. Es kommt also auf die Sichtweise an, was man erkennt.

Nur noch ein kleiner Schritt und das Smartphone wird zu einem Sensor for Fitness- und Gesundheitsdaten. Jason Jacobs, der Gründer der Firma RunKeeper geht davon aus, dass das Smartphone schon bald unser neuer Doktor sein wird. Wenigstens zum Teil. Unsere High Tech Begleiter können jetzt schon Fitness-Werte wie die Herzfrequenz ermitteln – ohne externe Sensoren. Und diese Sensoren werden immer kleiner und passen bald in unsere Kleidung, einschließlich Schnittstelle zum Smartphone. Wir hätten dann also die Möglichkeit, weitere Fitness- und Gesundheitsdaten zu erfassen und auszuwerten.

Was bedeutet das für den User, den Patienten? Er hat einen Fitness- und Gesundheitsassistenten immer bei sich, der ihn permanent berät. Der mHealth Report von PWC prognostiziert, dass Patienten mHealth Services verwenden werden, weil ihnen das eine bessere Kontrolle über ihre eigene Fitness und Gesundheit ermöglicht. Dies beginnt mit Wellness-Monitoring-Systemen und endet mit Möglichkeiten zur professionellen medizinischen Ferndiagnose.

Was bedeutet das für den Arzt? Der Hausarzt könnte mit dem Patienten einen Zugriff auf dessen Fitness- und Gesundheitsdaten haben. Darauf aufbauend könnte er einen verbesserten Service bieten. Ein Teil der Gesundheitsdaten wäre bereits vor der Sprechstunde in der Praxis verfügbar und müsste dort nicht erst erfasst werden. Diese Daten hätten außerdem eine bessere Qualität, da sie im wirklichen Leben entstanden sind. Weiterhin könnte der Arzt höherwertige Dienstleistungen anbieten, wie z.B. eine spontane Beratung für den Fall, dass sich Gesundheit oder Fitness verschlechtert. Der Arzt und seine Praxis werden also nicht verschwinden. Aber der Service wird besser und die Menschen gesünder.

Wen betrifft das noch? Krankenkassen: denn hier geht’s ums Geld. mHealth ermöglicht eine verbesserte Gesundheit zu geringeren Kosten. Eine riesige Gelegenheit für individualisierte Bonussysteme. Krankenhäuser: die durchschnittliche Verweildauer kann abgekürzt werden. Senioren: wir können in Würde alt werden, zu Hause.

Nash Technologies hat Anteil an dieser Entwicklung. Sie finden uns natürlich auch auf der Medica, Halle 15 / E04. Wir freuen uns über inspirierende Diskussionen mit Ihnen.

Bernd Stahl

Alt werden und technologischer Fortschritt?

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, wie Ihr Leben nach dem 65. oder 67. Lebensjahr aussehen soll?

Quelle: Gerd AltmannQuelle: Gerd Altmann, Pixelio

Ich meine genauer gesagt. Wie möchten Sie leben wenn Sie ihr Rentenalter erreicht haben? Alleine? In einer Gemeinschaft wie zum Beispiel in einem Mehrgenerationenhaus? Oder möchten Sie erst im Rentenalter noch die Welt entdecken? Oder auch nur zu Hause im trauten Heim verbringen und sich um Familie, Garten und die Folgegeneration kümmern? Oder sogar weiter arbeiten? Also, Ich fände es toll, wenn sich JEDER jetzt schon Gedanken darüber macht, wie er im Alter leben möchte. Was sind Ihre ureigensten Bedürfnisse, die aber vor allem nicht getrieben sein dürfen von Gesellschaft und politischen Beschlüssen!

Ich heiße S. Lehmann (44), in einer glücklichen Partnerschaft, keine Kinder und arbeite bei Nash Technologies in Nürnberg im Marketing. Wie der Firmenname alleine schon verrät, die Firma hat zu tun mit Technologien. Das bedeutet, unsere Firma nimmt teil am technologischen Wandel, jeden Tag, Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr. Unsere 260 Ingenieure in Nürnberg und Stuttgart befassen sich quasi jeden Tag mit der Thematik, wie sich Datenmengen noch schneller und sicherer von A nach B transportieren lassen oder wie man das Leben noch einfacher gestalten kann. Oder wie wir mit unseren hochqualifizierten Fachkräften und unserem Know-how nutzbringende Lösungen anbieten können, wie z.B. in folgenden Bereichen, Telekommunikation, Gesundheitswesen, Energie und Automotive. Kommunikationstechnologien wie LTE und Small Cell sind zur Zeit in aller Munde – aber was danach kommt, dass kann im Moment noch keiner so genau sagen. Wir können nur spekulieren oder erahnen was sich durchsetzen wird und was gebraucht werden könnte – mehr verrät uns aber auch ein Blick in die Glaskugel nicht! Oder wissen Sie es?

Seit langem ist schon bekannt, dass bis zum Jahr 2050, Japan gefolgt von Deutschland zu den Vorreitern der Bevölkerungsschrumpfung gehören wird und mehr Menschen immer älter werden. Dies wird einige demografische Änderungen mit sich bringen! Der Begriff „Demografischer Wandel“ ist ja fast schon zu einem Modewort geworden, derzeit aber leider durch die Euro- und Finanzkrise wieder stark nach hinten gerückt. Und? Geschehen ist hier noch nicht viel, oder? Das Thema „Älter werden“ geht uns alle an und muss auf jeden Fall noch viel mehr in der Öffentlichkeit und in den Unternehmen vorangetrieben werden! Aber was können wir selber dazu beitragen? Die Lösung: Teilen Sie sich mit, seien Sie kommunikativ, netzwerken Sie was das Zeug hält. Teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Mit uns meine ich die Welt um Sie herum. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,785939,00.html

Fakt ist auch, die Datenmengen werden immer größer und wollen möglichst schnell, zuverlässig und sicher übertragen werden. Im Umland von großen Städten und in strukturschwächeren Gebieten krankt es immer noch an der Netzabdeckung (Breitbandausbau). Gerade hier findet man viele ältere Menschen. Es gilt also auch zu hinterfragen, was brauchen wir Menschen denn wirklich? Was bringt uns wirklich Erleichterung? Was kann uns im Alltag sinnvoll unterstützen? Das gilt auch für das Geschäftsleben!
Muss ich als Privatmann den Trends denn immer folgen? Ich meine, Ja, denn größtenteils oder gezwungener Massen werden Sie einfach mitgerissen, ob Sie wollen oder nicht. Außerdem ist es doch für Sie von Vorteil, wenn Sie in Zukunft auch noch weiterhin mitreden können, oder? Deswegen, bleiben Sie am Ball, informieren sie sich und reden Sie mit.

Es gibt ältere Menschen, die sich erst jetzt mit 86 Jahren einen Laptop anschaffen und einen Internetkurs an der Volkshochschule belegen – Hut ab für soviel Mut! Ziel ist hier sicherlich in erster Linie, sich mit den Kindern, den Enkelkindern und Freunden auszutauschen. Verstreut sind die Menschen ja heute bereits über die ganze Welt, sei es aus beruflichen, privaten oder politischen Gründen, sei es aber auch nur um den Anschluss an die Gesellschaft nicht zu verlieren. Dieser Trend wir sicherlich weiterhin anhalten. Wir haben immer weniger Zeit und alles dreht sich immer schneller. Ich kann mir vorstellen, das das Wort„Service“ oder Dienstleistung am Menschen in Deutschland wieder einen ganz neuen Stellenwert bekommt. Ich denke aber auch, daß wir da unbedingt wieder hin müssen – Servicewüste Deutschland ade.

Aber jetzt habe ich noch gar nicht verraten, wie ich mir meinen Lebensabend vorstelle. Ich möchte auf jeden Fall bis ins hohe Alter, sofern es der Gesundheitszustand zulässt, mobil bleiben. Das heißt für mich, ein Auto zu besitzen und auch zu teilen, um von A nach B zu kommen. Sollte der Partner irgendwann mal nicht mehr sein, möchte ich nicht unbedingt alleine leben, mich aber auf jeden Fall selbst versorgen können. Denn Selbständigkeit im Alter hält physisch und geistig fit. Für den Notfall oder auch nur für alltägliche Probleme würde ich es allerdings begrüßen, jemanden oder etwas zu haben, wo ich mit jemanden in Kontakt treten kann und sofort jemand zur Stelle ist – eine Person meines Vertrauens. Mögliche Hilfsmittel könnten sein: Geräte wie zum Beispiel eine intelligente Armbanduhr oder ein mobiles Endgerät. Eine stabile Netzverbindung von jedem Ort und eine einfach Bedienung sollte selbstverständlich sein. Gleichzeitig sollten im Hintergrund möglichst viele Informationen übermittelt werden, damit auf der anderen Seite richtige reagiert wird.
www.zukunftsentwicklungen.de/

Auch wenn bis dahin noch viel, viel Zeit ins Land vergeht, es ist dennoch ein Gedanke wert. Man sollte sich nicht treiben lassen und alles dem Zufall überlassen, man kann sein Leben auch selbst aktiv steuern – wenn man jetzt schon weiß was man will.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich den Rest meines Lebens zu verbringen.
(Albert Einstein)

Open Innovation-Projekt von Nash Technologies: Mobiles Assistenzsystem für Pflegebedürftige

Durch die Überalterung der Gesellschaft steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen – eine bekannte Tatsache. Immer mehr können nicht allein und selbstbestimmt leben. Entsprechend wichtiger werden Assistenzsysteme, um beispielsweise Demenzkranken so lange wie möglich eine Unterbringung in einem Pflegeheim zu ersparen.

„Das hat sehr viel mit Lebensqualität zu tun, wenn man länger in der gewohnten Umgebung mit vertrauten Menschen bleiben kann. Dafür werden telemedizinische Systeme entwickelt, um die häusliche Pflege zu verbessern und den Patienten ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Hier setzt die barrierefreie Gesundheits-Assistenz an, die im Nürnberger Medizintechnik-Cluster Medical Valley unter Beteiligung unseres Unternehmens entwickelt wird“, sagt Nash Technlogies-Kollege Rolf Bittner.

Das Gerät sieht aus wie eine Armbanduhr, um Stigmatisierungen der Betroffenen zu vermeiden. Es überprüft 24 Stunden am Tag den Gesundheitszustand dementer Patienten und sendet die Daten automatisch an einen Gesundheits-Server weiter, auf den Ärzte und Pflegepersonal Zugriff haben.

Nash Technologies ist für die Software verantwortlich. Die Applikation gleicht einem Trichter: Medizinische Sensoren überprüfen die wichtigsten Vitalfunktionen wie EKG und Blutdruck, aber auch die Position des Patienten und senden diese Daten an den Gesundheits-Server. Von dort aus gelangen sie über eine Internetverbindung an das medizinische Netzwerk.

„Mobile Assistenzsysteme für Pflegebedürftige sind heute noch nicht verfügbar. Vielen Herstellern von Medizinprodukten fehlen schlichtweg die technologischen Erfahrungen, denn es handelt sich um ein System der Telekommunikation. Der Anspruch an solch ein Gerät ist sehr hoch. Und genau hier liegt die Kompetenz unseres Unternehmens. Die Datenübertragung muss so stabil und zuverlässig sein wie die Festnetz-Telefonie. Die Daten müssen hochverfügbar sein, in Echtzeit gesendet werden und das System muss extrem skalierbar sein. Die Technik darf also nicht zusammenbrechen, wenn sie von Millionen Menschen genutzt wird“, so Bittner.

Der Netzwerk-Spezialist greift dafür zurück auf die jahrzehntelange Erfahrung, die das Unternehmen in der Telekommunikationsbranche gemacht hat. Für die Datenübertragung hat Nash Technologies Internet-Protokolle mit Mobilfunk-Protokollen „verheiratet“. Durch Optimierung der Informationsübertragung spart das Gerät sogar noch Energie, so dass beispielsweise die Batterielaufzeiten verlängert werden. Nash Technologies verfolgt dabei den Open Innovation-Ansatz als Problemlöser für die Gesundheitsbranche.

„Als eigentlich branchenfremdes Unternehmen sehen wir uns als richtigen Partner an, um die Herausforderung auf der Seite der Telekommunikation zu bewältigen. Ein mobiles System muss ganz andere Aufgaben bewältigen als ein Hausnotruf. Deshalb wird es für die Hersteller von Medizinprodukten wichtig sein, auf externe Expertisen in der Telekommunikation zurückzugreifen“, resümiert Bittner.

Präsentiert wird das mobile Assistenzsystem am Messestand (Standnummer 105) von Nash Technologies auf der MedTech Pharma  in Nürnberg vom 4. bis 5. Juli im NCC Ost der Nürnberg Messe.

Für Interviewtermine und Informationsgespräche bitte Rolf Bittner kontaktieren: Mobil erreichbar unter: 0151 – 5500 3342. Bittner wird auch an unserem Messestand sein.

Live von der Medica: Smartphones als lebenswichtige Gesundheitsüberwacher?

Smartphones verwandeln sich auf der Medizinmesse Medica zu den neuen Gesundheitskontrolleuren. Vom Blutdruck bis zum Herzschlag kann alles überwacht werden – zumindest in der Theorie. Doch sind die tragbaren Geräte für einen professionellen Einsatz auch zuverlässig genug? „Wenn Smartphones kontinuierlich lebenswichtige Datenpakete übermitteln, brauchen Ärzte und Mediziner ein extrem stabiles Netz und keine hakende Verbindung zum Internet“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies.

Die Medizinbranche verschmilzt mit der ITK-Welt

Die Nürnberger gehören zu den rund 400 Ausstellern aus der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK). Im Vergleich zu den insgesamt rund 4.500 Ausstellern vertreten sie eine kleine, aber entscheidende Branche auf der Medica. „Die Medizintechnik verschmilzt mit der ITK-Branche. Dadurch entstehen gigantische Möglichkeiten, aber auch viele Herausforderungen, die wir sehr gut gemeinsam lösen können“, sagt Stahl. Nash Technologies ist Projektpartner im Medizintechnik-Cluster Medical Valley, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.

http://www.youtube.com/watch?v=zdHR-VCmzvw

Auf der Medica zeigt das Unternehmen seinen „mHealth-Demonstrator“: Die Gerätestrecke sendet Vitaldaten von Patienten per Bluetooth an eine Smartphone-App und von dort weiter an ein Computersystem, das die Funktion eines „Gesundheitsportals“ übernimmt. Auf das fertige Portal, das noch entwickelt wird, können später Ärzte ihre Patienten in Echtzeit aus der Ferne überwachen.

https://nashtechblog.wordpress.com/2011/10/18/medica-neu-entwickelte-app-misst-ekg-und-blutdruck-arzte-empfangen-zuverlassig-die-lebenswichtigen-daten/

„Das Entscheidende ist: Die gesamte Kommunikationskette – von den Sensoren, die die Vitaldaten erfassen, bis zum emulierten Gesundheitsportal – ist zu 99,999 Prozent zuverlässig. Das entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von fünf Minuten pro Jahr“, erklärt IT-Experte Stahl.

Mobilfunkprotokolle werden mit Internetprotokollen „verheiratet“

„Carrier Grade“ nennt sich dies in der Fachsprache – ein Thema, bei dem die Netzwerkspezialisten an vorderster Front arbeiten.

https://nashtechblog.wordpress.com/2011/11/15/carrier-grade-sind-sie-sicher/

„Solch ein mobiler Service muss genau so robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen, wie wir es beim mobilen Surfen im Internet leider immer noch erleben“, sagt Stahl. Für die Datenübertragung hat Nash Technologies Internetprotokolle mit Mobilfunkprotokollen „verheiratet“, also kombiniert und optimiert. Die neuen Netze müssen auf ihre Zuverlässigkeit getestet werden, erst dann könne ihnen die Verantwortung gegeben werden, Daten zu übermitteln, die über Leben und Tod entscheiden. Auf solche Testszenarien haben sich die Nürnberger spezialisiert: Sie betreiben eine der weltweit größten Mobilfunk-Testanlagen der Welt.

Für Nash Technologies hat sich bereits der erste Tag auf der Medica gelohnt: „Bei vielen Besuchern beginnen die Augen zu leuchten. Denn sie finden in den ITK-Unternehmen die Problemlöser, die sie suchen“, berichtet Stahl. „Von daher freuen wir uns sehr auf den Rest der Veranstaltung.“

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

www.nashtech.com
Blog: https://nashtechblog.wordpress.com/
Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Gesundheits-Assistent: Smartphone plus robuste Verbindungen

Smartphones verwandeln sich auf der Medizinmesse Medica http://www.medica.de/ zu den neuen Gesundheits-Assistenten. Vom Blutdruck bis zum Herzschlag kann alles überwacht werden – zumindest in der Theorie. Doch sind die tragbaren Geräte für einen professionellen Einsatz auch zuverlässig genug? „Wenn Smartphones kontinuierlich lebenswichtige Datenpakete übermitteln, brauchen Ärzte und Mediziner ein extrem stabiles Netz und keine hakende Verbindung zum Internet“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies http://www.nashtech.com/.

Die Medizinbranche verschmilzt mit der ITK-Welt

Die Nürnberger gehören zu den rund 400 Ausstellern aus der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK). Im Vergleich zu den insgesamt rund 4.500 Ausstellern vertreten sie eine kleine, aber entscheidende Branche auf der Medica. „Die Medizintechnik verschmilzt mit der ITK-Branche. Dadurch entstehen gigantische Möglichkeiten, aber auch viele Herausforderungen, die wir sehr gut gemeinsam lösen können“, sagt Stahl. Nash Technologies ist Projektpartner im Medizintechnik-Cluster Medical Valley https://www.medical-valley-emn.de/home , das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.

Auf der Medica zeigt das Unternehmen seinen „mHealth-Demonstrator“: Die Gerätestrecke sendet Vitaldaten von Patienten per Bluetooth an eine Smartphone-App und von dort weiter an ein Computersystem, das die Funktion eines „Gesundheitsportals“ übernimmt. Auf das fertige Portal, das noch entwickelt wird, können später Ärzte ihre Patienten in Echtzeit aus der Ferne überwachen.   https://nashtechblog.wordpress.com/2011/10/18/medica-neu-entwickelte-app-misst-ekg-und-blutdruck-arzte-empfangen-zuverlassig-die-lebenswichtigen-daten/

„Das Entscheidende ist: Die gesamte Kommunikationskette – von den Sensoren, die die Vitaldaten erfassen, bis zum emulierten Gesundheitsportal – ist zu 99,999 Prozent zuverlässig. Das entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von fünf Minuten pro Jahr“, erklärt IT-Experte Stahl.

Mobilfunkprotokolle werden mit Internetprotokollen „verheiratet“

„Carrier Grade“ nennt sich dies in der Fachsprache – ein Thema, bei dem die Netzwerkspezialisten an vorderster Front arbeiten. https://nashtechblog.wordpress.com/2011/11/15/carrier-grade-sind-sie-sicher/ „Solch ein mobiler Service muss genau so robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen, wie wir es beim mobilen Surfen im Internet leider immer noch erleben“, sagt Stahl. Für die Datenübertragung hat Nash Technologies Internetprotokolle mit Mobilfunkprotokollen „verheiratet“, also kombiniert und optimiert. Die neuen Netze müssen auf ihre Zuverlässigkeit getestet werden, erst dann könne ihnen die Verantwortung gegeben werden, Daten zu übermitteln, die über Leben und Tod entscheiden. Auf solche Testszenarien haben sich die Nürnberger spezialisiert: Sie betreiben eine der weltweit größten Mobilfunk-Testanlagen der Welt.

Für Nash Technologies hat sich bereits der erste Tag auf der Medica gelohnt: „Bei vielen Besuchern beginnen die Augen zu leuchten. Denn sie finden in den ITK-Unternehmen die Problemlöser, die sie suchen“, berichtet Stahl. „Von daher freuen wir uns sehr auf den Rest der Veranstaltung.“

Hier geht’s zum Video von der Medica.

Für Rückfragen oder Interviewtermine:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies


Twitter us

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Schließe dich 23 Followern an

Am Besten bewertet

Juni 2017
M D M D F S S
« Feb    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Flickr Photos

Tokyo

Moke Lake

HUMMER

Mehr Fotos

RSS Technology Review Blogs

  • Zu einem ungeheueren Wochenende verwandelt Juni 23, 2017
    Neuestes aus dem Technology-Review-Labor für Nanopoesie und angewandte Anekdotik.
  • Niedrig hängende Früchte Juni 22, 2017
    Ob es um Elektroautos, öffentlichen Verkehr oder Erneuerbaren Energien geht – immer wieder taucht das „Aber-was-ist-mit“-Argument auf.
  • Mit Sicherheit Juni 21, 2017
    Apple ist besorgt, um die Sicherheit meiner Daten. Und verführt mich deshalb zu ziemlich unsicherem Verhalten.
  • Keine schöne neue Welt Juni 20, 2017
    Das Wissen über die Beschaffenheit der Gene erlaubt es künftig vielleicht einmal, Krankheiten zu besiegen. Vorerst aber sollte jeder Mensch Herr über seine eigenen Daten bleiben dürfen.
  • Am Ende war der Apfel Juni 19, 2017
    Bereits die zweite Graphic Novel, die mir zu Alan Turing auf den Tisch kommt. Was hat dieses neue Werk zu bieten?
  • Rollendes und Robotereskes Juni 16, 2017
    In seinen Netztagebuch über "Spiel und Kunst mit Mechanik" zeigt Falk Keuten: Die Welt ist weit mehr als nur eine Kugel.
  • Den Speicherplatz nicht wert Juni 15, 2017
    Alle reden von "intermodalem Verkehr", also einer durchgängigen Verbindung verschiedener Verkehrmittel. Dabei schaffen es die Verkehrsverbünde nicht einmal, Nah- und Fernverkehr auf der Schiene zu verzahnen.
  • Wo bleibt der Fortschritt? Juni 14, 2017
    Künstliche Intelligenz, Petaflop-Computer, hochauflösende Satelliten – und trotzdem noch immer keine zuverlässige Wettervorhersage. Was stimmt nicht, mit diesem technischen Fortschritt?
  • Was uns das Blut zu sagen hat Juni 13, 2017
    Von einem, der auszog, ein Buch über das Blut schreiben, und einen Band über die Errungenschaften der Genetik und ihren Stellenwert für unser Leben vorlegte.
  • Moderne Arche soll nicht schwimmen Juni 12, 2017
    Es wirkt wie eine Ironie der Geschichte: Ausgerechnet dem Saatgutspeicher auf Spitzbergen machen warme Temperaturen zu schaffen. Dabei soll der Inhalt doch gerade dann nützlich sein, wenn etwa Klimaveränderungen eintreten.