Archiv-Seite 2

Energiewende: Härtetest für die Netze der Zukunft

Reblogged from Ich sag mal:

Interview mit der Energieexpertin Martina Dietschmann von Nash Technologies. Was müssen die Netz leisten, um die Energiewende zu bewerkstelligen? Welche Fehlerquellen müssen berücksichtigt werden, welche intelligenten Technologien werden gebraucht für einen sparsamen Umgang mit Energie. Alles das ist Thema der Energy World in Essen, die ich heute besucht habe.

Im intelligenten Netz verschmelzen zahlreiche neue Technologien mit der bestehenden Energie-Infrastruktur. Wind, Solar, Bioenergie – die dezentral aus ganz Deutschland Energie liefern – müssen mit der klassischen Energieerzeugung verwoben werden und in die sich verändernden Netze integriert werden.

Weiterlesen… 131 more words

Die Hauptthesen aus dem Video: http://youtu.be/FQhU6gK1NNc   Die Netze müssen fit gemacht werden für Smart Grid. Das bedeutet konkret:
  • Neue Netzelemente müssen jederzeit hinzufügbar sein. Dazu ist es notwendig, dass diese neuen Netzelemente nicht nur den funktionalen Test gemäß Spezifikation bestehen, sondern auch im wirklichen Netz funktionieren, d.h. interoperabel sind. Es passiert einfach zu häufig, dass funktional als korrekt getestete Geräte im Wirknetz nicht mehr funktionieren und sogar den Betrieb anderen Netzelemente stören.
  • Lasttests sind ein weiteres Thema. Es ist einfach ein großer Unterschied, ob man ein Netz mit ein paar duzend Netzelementen hat, oder eines mit Zig-tausenden oder gar Millionen, oder noch mehr. Große Datenvolumen verändern das Verhalten des Netzes. Das muss man kennen bevor man online geht.
  • Schliesslich sind da die unerwarteten Fehlerfälle. Es reicht nicht aus, nur die erlaubten Use Cases zu testen (Sunny Day Scenarios) man muss auch die Fehlerfälle testen (Rainy Day Scenarios), um sicher zu stellen, dass das Netz stabil bleibt. Dabei gilt: es gibt viel mehr Rainy Day Scenarios als Sunny Day Scenarios.
Wer aus der Telekommunikation kommt, kennt diese Problematik schon lange. Ein weltweites, sehr robustes Netz wurde aufgebaut, mit ca. einer Milliarde Usern, zu vertretbaren Kosten. Hier die optimale Testabdeckung zu finden erfordert sehr viel Erfahrung. Es die nicht da, können die Kosten für die Verifikation des Netzes schnell explodieren. Auf der E-World stellen wir eine Testumgebung vor, die genau auf diese Bedürfnisse eingeht: neben funktionalen Tests werden Interoperabilitäts-Tests unterstützt, Lasttests sind nahtlos skalierbar möglich, Fehlerfälle können similiert werden, andere Netzelemente können emuliert werden, um das "System Under Test" einem realistischen Szenario zu unterziehen. Es gibt für das Intelligente Netz schon Insellösungen mit großer Strahlkraft: z.B. Elektromobilität Region Stuttgart.

„Outbreak“ – keine Killer, aber genauso lautlos im Smart Metering

1995 kam Wolfgang Petersens Biowaffen-Thriller unter dem deutschen Nebentitel „lautlose Killer“ in die Kinos, der etwas vereinfacht darin gipfelt, wie mit einem hochansteckenden Virus umgegangen werden soll. Auf der einen Seite die Philanthropen auf der Suche nach dem Impfstoff, auf der anderen ein austickender US-General, der die besonders einfache und nachhaltige Lösung des noch lokalisierbaren Problems mit einer Aerosolbombe anordnet und am Ende des Films arrestiert wird.

Kein Happy End finden flächendeckende Virusinfektionen üblicherweise im Internet, auch ohne die Option mit der Bombe. Stichworte I Love You, Conficker, Melissa, Nimda, Sasser und viele mehr. Hat mit Smart Metering nichts zu tun? Oder doch? Die BSI-Architektur schreibt ein Smart Metering Gateway als Bindeglied mit Internet-Anschluß zwischen den Zählern zuhause und den Betreibern vor, das optional die Proxy-Funktion für intelligente Hausgeräte übernehmen soll. Auch die Nutzeranfragen über den persönlichen Verbrauch, mit dem Smart Metering dem Endkunden schmackhaft gemacht werden soll, sind von diesem Gateway zu beantworten.

Es verhält sich wie im vorne mit Iriserkennung und Fingerabdruck-Terminal gesicherten Rechenzentrum, in dem die hintere Tür zum Hof verkeilt wurde, damit der Paketbote eine erwartete Lieferung drinnen abstellen kann. Auch wenn das Gateway abgesehen vom sogenannten „Wake Up“ Dienst, mit dem das Gateway Verbindung zum legitimen Betreiber aufnimmt, keinerlei zugängliche Schnittstellen zum öffentlichen Internet exponiert – auf dessen „Rückseite“ soll es Verbindungsversuche aus dem intelligenten Zähler- und Heimnetz bearbeiten können. Gelingt es dem Hacker, solche Heimnetze zu kompromittieren, hat er den gewünschten Ausgangspunkt für den Angriff auf das Gateway. Um hundert Ecken gedacht? Man betrachte das klassische Szenario zur Kaperung von korporativen Netzen: Andocken, Eindringen in einen Rechner, Eskalation von Privilegien, Überspringen auf die anderen Rechner des Netzes. Intelligente Hausgeräte können, müssen aber nicht das Smart Metering Gateway als Brücke zum Internet verwenden – der Anschluß an den hauseigenen DSL-Router ist nicht nur denkbar, sondern für manche Geräte bereits heute Realität. Und letzterer ist nur scheinbar die unüberwindliche Festungsmauer zuhause (kleiner Test: haben Sie das Default-Passwort Ihres DSL-Routers geändert?).

Mehrere Faktoren arbeiten solch einem Szenario zu. Zuerst der Skalenfaktor – es wird nicht unendlich viele Kombinationen aus Gateway und Heimnetzendgeräten geben. D.h. wurde eine Kombination aus DSL-Router/Heimnetzgerät/Gateway „geknackt“, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dieses Muster mühelos – vom heimischen Schreibtisch aus – replizieren zu können. Weder vertiefte Branchenkenntnisse, die das böse Tun zumindest erschweren, noch schwer beschaffbare oder teure Hardware sind notwendige Voraussetzung für den Einstieg. Kunden und Betreiber freuen sich über niedrige Kosten für Endgeräte und Gateways – wenn nicht, werden sie diese zu erzwingen versuchen. Damit ist für Eigenentwicklungen von Betriebssystemen, die einen gewissen Schutz vor Gelegenheitsangreifern bieten, wenig Raum. Sog. „embedded“-Versionen von gängigen Betriebssystemen werden zum Einsatz kommen, die nicht über jeden Zweifel erhaben sind.

Das BSI deutet diese Problematik zwar an, führt sie aber nicht näher aus. Schade. Für die Betreiber. Denn im Fall der flächendeckenden Kompromittierung der Infrastruktur bleiben sie auf diesem Problem der sog. „Business Continuity“ sitzen. Was, wenn im Gateway plazierte Malware dazu führt, daß das Gateway keine oder nur noch manipulierte Verbindungen aufbaut? Datentechnisch ist das Gateway dem Betreiber entglitten. Auch heute schon kein Problem im Einzelfall, der Stoff für das TV-Vorabendprogramm liefert,  – aber ganze Flotten von Montagetrupps, die die gesamte Kundenbasis sequentiell zur Reparatur anfahren? Unrealistisches Szenario? Versuchen Sie doch einfach, sich gegen diesen Fall zu versichern. Wenn es das Problem nicht gibt, verlangt Ihre Versicherung gegen dieses Risiko 0 € Prämie. An dieser Stelle sei einfach die Behauptung aufgestellt, daß nach der Analyse durch den Rückversicherer die Prämie nicht 0 € betragen wird.

Lösungen sind denkbar, jedoch im Hinblick auf den regulatorischen Aspekt nicht trivial. Dies ist nur ein Grund, warum Blaupausen von Standard-IT Lösungen nicht helfen werden. Tiefgehende Analyse der Anforderungen im Hinblick auf denkbare Bedrohungen, sorgsame Auswahl der Lieferanten und vor allem erschöpfende Praxistests werden dem Betreiber der Smart Metering Infrastruktur nicht erspart bleiben.

Wolf-Dieter Wurst
Senior Systems Architect
Nash Technologies GmbH

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

www.nashtech.com
Blog: http://nashtechblog.wordpress.com/
Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

E-World in Essen: Hausaufgaben für die Energiewende – Maßnahmen für Smart Grid Security

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Neue Nachrichten.

Essen/Nürnberg – IT-Sicherheit und Smart Grid gehören zu den Top-10-Trends des Jahres 2012, wie eine aktuelle Umfrage des Branchenverbandes BITKOM belegt. Was vielen jedoch noch nicht klar ist: Die beiden Trends sind im Grunde ein einziger – zusammengefasst unter dem Schlagwort Smart Grid Security. „Das intelligente Energienetz braucht ein Sicherheitskonzept. Sonst ist alles im Eimer, bevor es überhaupt entstanden ist“, sagt die Stuttgarter IT-Expertin Martina Dietschmann. Auf der E-World, die Anfang Februar in Essen stattfindet, könnte dies zum zentralen Thema werden.

Bei der Umfrage des BITKOM belegt IT-Sicherheit Platz 3 und das Thema Smart Grid/E-Energy Platz 9. Das Thema Smart Grid ist erstmals in den Top 10 vertreten, IT-Sicherheit hat im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent zugelegt. „Wir spüren die Verunsicherung der Energiewirtschaft beim Smart Grid. Die meisten Sorgen beziehen sich auf mögliche Ausfälle und auf Sicherheitslöcher. Beide Bedrohungsszenarien entstehen durch die vielen verschiedenen Komponenten, aus denen das Smart Grid entsteht“, sagt Dietschmann vom Netzwerkunternehmen Nash Technologies.

Denn im intelligenten Netz verschmelzen zahlreiche neue Technologien mit der bestehenden Energie-Infrastruktur. Wind, Solar, Bioenergie – die dezentral aus ganz Deutschland Energie liefern – müssen mit der klassischen Energieerzeugung verwoben werden und in die sich verändernden Netze integriert werden. Die Steuerung des Smart Grids läuft über das Internet, was noch mehr Integrationsarbeit bedeutet. „Wir müssen dies von Anfang an beachten“, sagt Dietschmann und plädiert für einen branchenübergreifenden Dialog über die Standards und die Architektur des Netzes.

Ein Beispiel für die verschiedenen Komponenten, die im Smart Grid berücksichtigt werden müssen, sind die „Smart Meter Gateways“. In den Gateways werden die Energieverbrauchswerte von vielen Anschlussnutzern, wie zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern oder großen Liegenschaften, erfasst, gesammelt und weitergeleitet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, hat dazu ein „Schutzprofil“ entworfen. Das sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, so Dietschmann: „Die Gateways sind ein Knotenpunkt von vielen, und sie alle müssen ordentlich gesichert sein.“ Auf der E-World zeigen die Stuttgarter Netzwerkspezialisten ihr „Smart Energy Testing Framework“ am Smart Energy Gemeinschaftsstand.

„Das Framework kann letztlich jeden beliebigen Knotenpunkt oder ganze Netzbereiche im Smart Grid simulieren oder emulieren. Wir testen die Schnittstellen, indem wir sie mit Datenpaketen beschießen und überprüfen so, ob sie auch unter sehr starker Belastung halten“, erläutert Dietschmann. Die Ausfallsicherheit des intelligenten Stromnetzes müsse letztlich mindestens so hoch liegen, wie beim Telefonnetz, nämlich bei einer Verfügbarkeit von 99,999 Prozent der Gesamtzeit – oder einer Ausfallzeit von maximal fünf Minuten im Jahr. Für ausgewählte Netzwerkelemente sind durchaus auch höhere Verfügbarkeiten zu erreichen.

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

www.nashtech.com
Blog: http://nashtechblog.wordpress.com/
Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Smart Grid News: 12 smart grid companies to watch in 2012

Reblogged from GigaOM:

Click to visit the original post
  • Click to visit the original post
  • Click to visit the original post
  • Click to visit the original post

Nearly 7,000 votes later and Smart Grid News has the results of its third annual Smart Grid Companies to Watch search. In case you’re tuning in late, SGN readers nominated smart grid companies they think should be on our radar in the year ahead. Then SGN readers voted in the top 12 via our polling tool.

How do you think the readers did this year?

Weiterlesen… 843 more words

Das Smart Service Manifest - damit Ihr Service nicht zur Klagemauer führt

Reblogged from Smart Service:

Click to visit the original post
  • Click to visit the original post
  • Click to visit the original post
  • Click to visit the original post
  • Click to visit the original post
  • Click to visit the original post

Die Deutschen sind spitze, wenn es um den Anbieterwechsel geht. Der Hauptgrund: Schlechter Service. Durch die wachsende Komplexität und Medienvielfalt führen Kundeninteraktionen oft nicht mehr zum gewünschten Ergebnis. Damit wird der smarte, intelligente Service zum Erfolgsfaktor. Und Dienstleistungen müssen in Zukunft mit der gleichen Akribie “designt” und “gebaut” werden wie die technologischen Innovationen des industriellen Zeitalters.

Die Klagemauer

Fünf Thesen zur aktuellen Entwicklung…

Weiterlesen… 604 more words

Ein wichtiges Manifest. Ich bin davon überheugt, dass wir in den nächsten Jahren einiges sehen werden, was die Service-Ökonomie kräftig durcheinanderwirbeln wird. Viele Dienste werden mobil ablaufen und der Kunde wird davon gar nichts merken. Hier kommt das virtuelle Fräulein vom Amt ins Spiel. Ich bin davon überzeugt, dass man von der Kommunikation überhaupt nichts mehr sehen wird. Die Netzintelligenz kann man überall abrufen – völlig unabhängig von den Endgeräten. Man kommuniziert über Endgeräte, die eigentlich keine mehr sind. Ein Geschäftskunde sagt beispielsweise seiner Armbanduhr, dass er nach Brüssel reisen wolle zu einem möglichst günstigen Preis. Er nennt noch das Datum und die Ankunftszeit. Die Anfrage geht ins Netz rein, das System sucht sich die Reiseportale, schaut nach den Übernachtungsmöglichkeiten und recherchiert völlig eigenständig alle notwendigen Informationen. Zurück kommen die kompletten Reiseunterlagen. Der Geschäftskunde legt seine Armbanduhr auf den Tisch, es erscheint eine 3D-Ansicht und er braucht nur noch das für ihn Relevante auswählen. Man kommuniziert über Sprache mit anderen Systemen, Servern oder Menschen und am Ende kommt etwas zurück. Hier kommt das berühmte Fräulein vom Amt wieder – allerdings vollautomatisiert und virtuell. Alles wird gesteuert durch ein hochintelligentes Netz auf Basis semantischer Technologien und völlig neuen Geschäftsmodellen. Der Nutzer muss sich überhaupt keine Gedanken mehr machen über spezielle Endgeräte, die Auswahl von Diensten, das Netzwerk oder Serviceprovider. Er muss kein Ziel mehr eingeben über Telefonnummern, IP-Adressen oder Links. Alles das wird vom intelligenten semantischen Netz übernommen. Die Bedeutung der Anfrage wird automatisch in Einzelteile zerlegt, an unterschiedliche Ziele geschickt und zurück kommt der gewünschte Service oder das fertige Produkt.

Interview mit Social Commerce-Experten Paul Marsden Part V.: Players shaping the social commerce arena

Reblogged from Smart Service:

Click to visit the original post

@socialcommercetoday

Im letzten Teil des Interview teilt Paul mit uns seine Ansichten, welche Anbieter derzeit als Innovatoren die Social Commerce Arena mitgestalten.  Wer mehr dazu wissen will, sollte sich das Vendor Directory auf socialcommercetoday anschauen

Steimel: Let’s talk about companies which are really shaping social commerce from the software vendor side of the game?

Marsden: My personal view is that it’s not about technology it’s about people!

Weiterlesen… 702 more words

Apple may go the iPhone 4S route with new iPad 3, says report

Reblogged from VentureBeat:

Click to visit the original post

It’s time for yet another installment of unconfirmed Apple iPad 3 news — although the latest crop of rumors does sound like a practical scenario for the company’s next tablet.

In terms of aesthetics, the next iPad may look nearly identical to the current model and could feature the same home screen button and dock connector, according to a report from Japanese blog…

Weiterlesen… 156 more words

Cloud außerhalb von Deutschland „gefühlt unsicherer“?

Das Cloud-Computing hat sich zu einem Milliarden-Markt entwickelt; daher ist es nicht verwunderlich, dass es inzwischen sehr viele Anbieter von Cloud-Lösungen gibt. Somit stellte sich für uns die Frage, ob man sich bei einer Suche nach Anbietern von Cloud-Lösung, z.B. für eine Email-Archierung, ausschliesslich auf deutsche Anbieter konzentriert oder ob man sich auch „weltweite“ Anbieter evaluiert.

Noch bevor wir uns die einzelnen Cloud-Anbieter genauer anschauten, gab es eine „gefühlte Unsicherheit“ bzgl. nicht in Deutschland beheimateter Anbieter. Argumente gab es  in Bezug auf

  1. Unsicherheit bzgl. eines schlechteren Datenschutzes in anderen Ländern
  2. Unsicherheit bzgl. wer beim Provider (und aus welchem Land) was einsehen kann
  3. Einsichtnahme von Dritten (Organisationen, …)

Zum ersten Punkt: Es ist sicher richtig, dass der Datenschutz in verschiedenen Ländern unterschiedlich geregelt ist und in Deutschland im internationalen Vergleich ein hohes Niveau bzgl. Datenschutz herrscht. Daher muss man versuchen, die in Deutschland geltenden Bestimmungen in Einklang zu bringen mit den Regelungen, die ein Cloud-Provider bietet. Als hilfreich dafür habe ich das BSI Dokument „Sicherheitsempfehlungen für Cloud Computing Anbieter“ empfunden.

Zum zweiten Punkt:  „wer arbeitet beim Provider ggf. remote von wo aus“  kann man als potentieller Kunde kaum festlegen, geschweige denn kontrollieren. D.h. die Anfragen greifen stark in das Geschäftsmodell des Providers ein und sind auch beim Provider ggf.  Subject-to-change. Diese Art der Bedrohung werden bei allen Providern vorhanden sein. Unterschiede mag es nur in der „Dimension“ der „gefühlten Unsicherheit“ geben. Eine Evaluierung oder gar objektive Bewertung ist aus meiner Sicht kaum möglich.

Zum dritten Punkt: dieser Punkt zielt auf Organisationen und Geheimdienste der verschiedenen Länder. Bei Anbietern z.B. aus den USA ist auf Grund des US Antiterrorgesetzes „Patriot Act“ geregelt, dass US-Behörden auf diese Daten zugreifen können. Bzgl. Geheimdienste und Wirtschaftskriminalität: das ist ein endloses Thema. Hingegen ist man in keinem Land der Welt sicher vor den Geheimdiensten.

Zusammenfassend  gesehen sollte man sich, trotz einer „gefühlten Unsicherheit“, bei der Auswahl eines Cloud-Anbieters nicht nur auf deutsche Anbieter zu beschränkten, sondern auch Anbieter aus Europa mit in Betracht ziehen.

Lars Willer
Leiter IT
Nash Technologies GmbH

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

www.nashtech.com
Blog: http://nashtechblog.wordpress.com/
Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Zukunft des Smart Grid: „Die Energie- und die IKT-Branche gehören zusammen wie Muskeln und das Nervensystem“

Nürnberg, Bonn, 13.12.2011, www.ne-na.de – Alle sprechen vom Smart Grid– und doch versteht jede Branche etwas anderes unter dem intelligenten Energienetz der Zukunft, das die Energieerzeuger und -verbraucher vernetzen wird. Deutschlands größtes IKT-Projekt steckt noch in den Kinderschuhen: „Solange jede Branche nur auf ihre eigene Untertasse guckt, werden wir nicht zum Fliegen kommen“, kritisiert Martina Dietschmann vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies. http://www.nashtech.com/

In die gleiche Kerbe haut der internationale Ingenieursverband IEEE-SA: Der Verband hat eine Richtlinie erstellt, wie die Kommunikation innerhalb des Smart Grids funktionieren sollte. „Wenn ich drei Stromanbieter frage, wie ich eine Solaranlage ans Netz anschließe, bekomme ich vier verschiedene Antworten. So bekommen wir nicht die `Economy of Scale´. Die Schnittstellen, die Protokolle, das Mapping müssen weltweit standardisiert werden“, sagt Direktoriumsmitglied Sam Sciacca in den VDI Nachrichten. http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Wir-brauchen-einen-globalen-Standard-fuer-die-Smart-Grid-Schnittstelle/56158/2

In Deutschland laufen zwar einzelne Pilotprojekte an wie auf der Nordsee-Insel Pellworm, wo das erste intelligente Stromnetz entstehen soll. http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Pellworm-wird-bald-zum-Smart-Grid-Labor/55901/2 Eine grundsätzliche, branchenübergreifende Debatte über die Standards und die Architektur des Smart Grids gibt es jedoch bisher kaum. „Die Telekommunikationsbranche und die Energie-Industrie leben in zwei völlig verschiedenen Welten. Wenn wir das neue Energienetz aber durch Kommunikationstechnologien steuern wollen, müssen wir es ganzheitlich betrachten“, sagt Dietschmann. Die Energiewende und damit der stetig wachsende Anteil dezentraler Energieeinspeisung in die Verteilnetze werde eine ähnlich disruptive Wirkung haben, wie sie die Telekommunikationsbranche in den vergangenen Jahren bereits erlebt hat.

An die Stelle weniger Versorger treten Millionen von Erzeuger, die per Solardach oder über kleine Windparks Energie einspeisen. Die fluktuierenden Energieträger – wie Wind und Solar – müssen nahezu in Echtzeit gesteuert werden. Wenn beispielsweise ein Windpark ausfällt, muss die nächstliegende Stadt über andere Kanäle sofort weiterversorgt werden. Zugleich werden die Bundesbürger über ihre Elektroautos deutschlandweit Strom von unterwegs abzapfen. Über Smart Grid-Konzepte und die zugehörigen Smart Meter werden neben völlig neuen Geschäftsmodellen auch völlig andere Messstandards entwickelt, prognostiziert die Expertin des Netzwerkausrüsters. „Ein Messstellenbetreiber, der seit Jahrzehnten für die Energiebranche die Hauszähler kontrolliert, hat dies in der Regel nicht im Blick.“ Und auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Energie-Branche habe noch Defizite: „Überspitzt gesagt darf das Internet nicht mehr nur eine Fußnote in der Starkstrom-Vorlesung sein. Die Branche sollte sich das hohe Innovationspotenzial der IKT-Branche zu Nutze machen.“ Umgekehrt müsse sich die Telekommunikationsbranche mit der spezifischen Situation in der Energiebranche auseinandersetzen. „Solardächer und kleinere Windparks laufen über das Mittel- und Niederspannungsnetz. Genau dieses Netz wird über intelligente Kommunikationstechnologien gesteuert werden.

Die Nürnberger Netzwerkspezialisten verstehen sich als Schnittstelle zwischen Energie- und IKT-Branche. Auf der e-World 2012 stellen sie einen „Demonstrator“ für ihr Smart Energy Testing Framework vor, welches die verschiedenen Protokollstandards unter einen Hut bringt. Eine Testumgebung simuliert die gesamte Kette vom Smart Meter-Gerät bis zur Plattform, auf der die Datenpakete gesammelt und weitergeschickt werden. Dabei ist die Testumgebung „Carrier Grade“ gestaltet – sie funktioniert also zu 99,999 Prozent zuverlässig. „Carrier Grade bedeutet, dass das System eine Ausfallwahrscheinlichkeit von maximal fünf Minuten pro Jahr hat“, erklärt Dietschmann. Diese Stabilität werde vor allem in den Mittelpunkt rücken, wenn in Deutschland nicht mehr Pilotprojekte im Fokus stünden, sondern eine deutschlandweites Smart Grid. Denn das neue System muss Last tragen – und darf nicht bei jeder Schwankung ins Stocken geraten oder gar zusammenbrechen. Nur ein derartig stabiles Kommunikationsnetz erfüllt damit alle zukünftigen Anforderungen, die ein schon heute hochverfügbares Energienetz in Zukunft von einem Smart Grid verlangt.

Für Dietschmann ist letzten Endes klar: „Die Energie- und die Telekommunikationsbranche gehören für die Smart Grid-Entwicklung zusammen – so wie beim Menschen das Muskeln und das Nervensystem.“ Wie stark die beiden Branchen zusammenwachsen wird sich auf der e-World zeigen.

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

www.nashtech.com
Blog: http://nashtechblog.wordpress.com/
Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

Live von der Medica: Smartphones als lebenswichtige Gesundheitsüberwacher?

Smartphones verwandeln sich auf der Medizinmesse Medica zu den neuen Gesundheitskontrolleuren. Vom Blutdruck bis zum Herzschlag kann alles überwacht werden – zumindest in der Theorie. Doch sind die tragbaren Geräte für einen professionellen Einsatz auch zuverlässig genug? „Wenn Smartphones kontinuierlich lebenswichtige Datenpakete übermitteln, brauchen Ärzte und Mediziner ein extrem stabiles Netz und keine hakende Verbindung zum Internet“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies.

Die Medizinbranche verschmilzt mit der ITK-Welt

Die Nürnberger gehören zu den rund 400 Ausstellern aus der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK). Im Vergleich zu den insgesamt rund 4.500 Ausstellern vertreten sie eine kleine, aber entscheidende Branche auf der Medica. „Die Medizintechnik verschmilzt mit der ITK-Branche. Dadurch entstehen gigantische Möglichkeiten, aber auch viele Herausforderungen, die wir sehr gut gemeinsam lösen können“, sagt Stahl. Nash Technologies ist Projektpartner im Medizintechnik-Cluster Medical Valley, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.

http://www.youtube.com/watch?v=zdHR-VCmzvw

Auf der Medica zeigt das Unternehmen seinen „mHealth-Demonstrator“: Die Gerätestrecke sendet Vitaldaten von Patienten per Bluetooth an eine Smartphone-App und von dort weiter an ein Computersystem, das die Funktion eines „Gesundheitsportals“ übernimmt. Auf das fertige Portal, das noch entwickelt wird, können später Ärzte ihre Patienten in Echtzeit aus der Ferne überwachen.

http://nashtechblog.wordpress.com/2011/10/18/medica-neu-entwickelte-app-misst-ekg-und-blutdruck-arzte-empfangen-zuverlassig-die-lebenswichtigen-daten/

„Das Entscheidende ist: Die gesamte Kommunikationskette – von den Sensoren, die die Vitaldaten erfassen, bis zum emulierten Gesundheitsportal – ist zu 99,999 Prozent zuverlässig. Das entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von fünf Minuten pro Jahr“, erklärt IT-Experte Stahl.

Mobilfunkprotokolle werden mit Internetprotokollen „verheiratet“

„Carrier Grade“ nennt sich dies in der Fachsprache – ein Thema, bei dem die Netzwerkspezialisten an vorderster Front arbeiten.

http://nashtechblog.wordpress.com/2011/11/15/carrier-grade-sind-sie-sicher/

„Solch ein mobiler Service muss genau so robust sein wie wir es von der Festnetz-Telefonie gewöhnt sind. Dort bricht die Leitung schließlich auch nicht einfach zusammen, wie wir es beim mobilen Surfen im Internet leider immer noch erleben“, sagt Stahl. Für die Datenübertragung hat Nash Technologies Internetprotokolle mit Mobilfunkprotokollen „verheiratet“, also kombiniert und optimiert. Die neuen Netze müssen auf ihre Zuverlässigkeit getestet werden, erst dann könne ihnen die Verantwortung gegeben werden, Daten zu übermitteln, die über Leben und Tod entscheiden. Auf solche Testszenarien haben sich die Nürnberger spezialisiert: Sie betreiben eine der weltweit größten Mobilfunk-Testanlagen der Welt.

Für Nash Technologies hat sich bereits der erste Tag auf der Medica gelohnt: „Bei vielen Besuchern beginnen die Augen zu leuchten. Denn sie finden in den ITK-Unternehmen die Problemlöser, die sie suchen“, berichtet Stahl. „Von daher freuen wir uns sehr auf den Rest der Veranstaltung.“

Mehr Informationen:

Nash Technologies GmbH
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
Bernd Stahl (zuständig für Pressearbeit)
E-Mail: bernd.stahl@nashtech.com
Fon: +49 711 33501 – 7573.

www.nashtech.com
Blog: http://nashtechblog.wordpress.com/
Twitter: http://twitter.com/#!/NashTechGermany
Facebook: http://www.facebook.com/nash.technologies

« Vorherige SeiteNächste Seite »


Top Artikel & Seiten

Twitter us

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Join 10 other followers

Top Rated

 

Juni 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Flickr Photos

Ingleborough Sunset from above Langcliffe, Yorkshire Dales (Explored)

Equilibrio

Undying death

More Photos

RSS Technology Review Blogs

  • Die ultimative Killer-Anwendung Juni 1, 2012
    Lösch mich, ich bin der Frühling: Manche Menschen wünschen sich bemerkenswerterweise das exakte Gegenteil von Datenschutz.
  • Der herzige Automat Mai 31, 2012
    Der Kampf der Roboterhersteller um die Wohnzimmer spitzt sich zu. Die meisten Staubsaugerroboter versuchen, die Käufer mit schnöder Funktionalität zu ködern. Der japanische Elektronikkonzern Sharp hingegen setzt auch aufs Gefühl.
  • Relativierung ist gut Mai 30, 2012
    Michael J. Fox, Gründer der gleichnamigen Stiftung, glaubt nicht mehr, dass die beste und schnellste Therapie für die Parkinson-Krankheit auf Stammzellen beruhen wird. Das auszusprechen ist wichtig.
  • Jargon Quatsch Mai 28, 2012
    Das etwas andere Technik-Lexikon von "A" wie "Adapter" bis "Z" wie "Zoffware".
  • Was tun? Mai 25, 2012
    Was passiert, wenn stocknüchterne Ingenieure versuchen, eine Aussage über die technologische Zukunft in 20 Jahren zu machen? Nun, das Ergebnis könnte aufregender sein.
  • Fernbedienen, aber wie? Mai 24, 2012
    Der Fernseher wird zum Web-Zugang und zum Multimedia-Display im Wohnzimmer. Die gute, alte Fernbedienung ist zunehmend überfordert, doch das Wettrennen um ihr Erbe ist noch offen.
  • All-mächtiger! Mai 23, 2012
    Mit Dragon ist seit gestern die erste private Raumfähre Richtung ISS unterwegs. Die NASA freut sich über Milliarden-Einsparungen, weil sie die Transporter nicht mehr selbst entwickeln und unterhalten muss. Dabei hätte sie sich noch viel mehr sparen können.
  • Schöne Rücken, die entzücken Mai 23, 2012
    Erinnern Sie sich noch an das allererste iPhone? Sie wissen schon, das mit dem Silberrücken. Wo ist es nur hin?
  • Themenmolekül: Die Größen der Welt Mai 18, 2012
    Glasers gesammelte Linkwolke aus der Welt der Wissenschaft und Technologie. Heute unter anderem mit einem Minecraft-Taschenrechner, einem Stringtheorie-Song und anatomischen Außergewöhnlichkeiten.
  • Der E-Commerce-Laden Mai 17, 2012
    Eine japanische Hightech-Tante-Emma-Kette will Amazons Vorstoß in den Online-Einzelhandel stoppen. Die Verbindung zwischen Brick- und Klick-Wirtschaft könnte gelingen.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.